Rollstuhlbasketball-Bundesliga Zum schwersten Gegner des Restprogramms

Trier/Warendorf · Die Doneck Dolphins Trier fahren am Samstag zum Auswärtsspiel nach Warendorf gegen den Play-Off-Kandidaten BBC Münsterland.

Der niederländische Nationalspieler Mattjis Bellers (in blau, links) vom BBC Münsterland machte den Doneck Dolphins Trier wie hier seinem Landsmann Walter Vlaanderen bereits im Hinspiel in der Mäusheckerweghalle das Leben schwer.

Der niederländische Nationalspieler Mattjis Bellers (in blau, links) vom BBC Münsterland machte den Doneck Dolphins Trier wie hier seinem Landsmann Walter Vlaanderen bereits im Hinspiel in der Mäusheckerweghalle das Leben schwer.

Foto: Holger Teusch

(teu) Der Druck ist weg bei den Rollstuhl-Basketballern der Doneck Dolphins. Der Trierer Bundesligist ist als Tabellenachter genauso weit von den Play-off-Plätze wie von den Abstiegsplätzen entfernt. Ganz anders als der BBC Münsterland. Triers nächster Gegner aus dem nordrhein-westfälischen Warendorf, momentan Fünfter, hat weiterhin Chancen, in den Play Offs die Saison fortzuführen.

„Münsterland ist der schwerste von unseren verbleibenden drei Gegnern“, sagt Dirk Passiwan. Die letzten Saisonspiele gewinnen hat der Dolphin-Spielertrainer nun als Ziel ausgegeben. Zur Motivation und schon mit Blick auf die Saison 2023/24: die Delfine wollen dann wieder Jagd auf die vorderen Plätze machen!

Dass sich die Mannschaft von der Mosel enorm gesteigert hat, ist auch den Warendorfern nicht entgangen. Die Leistung des vergangenen Wochenendes, als sich die Dolphins trotz Niederlage (65:84) teuer gegen den neuen Spitzenreiter RSB Thuringia Bulls verkauften, ist den Nordrhein-Westfalen nicht verborgen geblieben. Zumal man beim Tabellen-Siebten Frankfurt (Triers letzter Heimspiel-Gegner am 4. März) nur knapp (60:53) gewinnen konnte. Münsterlands Headcoach Marcel Fedde hat erkannt, dass bei Trier nicht nur der Bundesliga-Topscorer Akzente setzen kann.

Passiwan hat Sören Müller und den niederländischen Paralympics-Teilnehmer Mattijs Bellers als Warendorfs Riesen unterm Korb besonders im Visier. Bei den Trierern macht sich der komplette Kader, der sich zuletzt gegen die Thuringia Bulls gut verkaufte, dabei. Ein Sieg kann die Dolphins auf den erhofften sechsten Tabellenplatz bringen. Wie in der Vorsaison hatten die Dolphins Anfang Dezember zu Hause verloren (50:62). Doch in Warendorf siegten die Trierer damals.