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Rollstuhl-Basketball: Dolphins Trier verlieren gegen Wiesbaden

Trier : Alte Muster kosten den Sieg

Die Trierer Dolphins warten in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga weiter auf ihren ersten Heimsieg. Warum der beim 69:76 gegen Wiesbaden nicht gelang.

So richtig ins Rollen kommt die Saison in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga bislang nicht. Für drei Mannschaften hat die Spielzeit noch gar nicht angefangen – für den BBC Münsterland, die BG Hamburg und die München Iguanas. Letztere hätten eigentlich am Sonntag in Trier gegen die Dolphins spielen sollen, ohne Zuschauer in der Arena. Das Spiel wurde aber kurzfristig abgesagt. Aus dem Doppelspieltag wurde somit nichts.

Die Trierer sind aber auch so im Soll, zumindest von der Anzahl der Partien – am Samstag ging das vierte Spiel der Saison mit 69:76 gegen Wiesbaden verloren, kein anderes Team hat mehr Spiele absolviert. Am nächsten Samstag steht für die Trierer aber auch schon das letzte Spiel im Kalenderjahr an – in Hannover.

Die knappe Niederlage gegen Rhinos aus Wiesbaden „tut schon ein bisschen weh“, sagt Dolphins-Spielertrainer Dirk Passiwan: „Aber es hat gegen einen starken Gegner am Ende eben nicht ganz gereicht.“

Ein Grund für die Niederlage: „Wir haben leider Probleme mit dem Start ins Spiel gehabt, da haben wir schnell hintengelegen“, sagt Passiwan, der mit 36 Punkten Topscorer war. „Im zweiten Viertel haben wir besser verteidigt und uns bis zur Halbzeitpause herangekämpft – und das trotz unserer Wurfquote, die nicht die beste war. Leider sind wir danach wieder in ein altes Muster gefallen und haben das dritte Viertel verschlafen, das wir mit zehn Punkten verloren haben.“ Hinzu kamen Foulprobleme – so war mit Diana Dadzite eine Leistungsträgerin früh mit dem fünften Foul raus. „Wir haben danach alles probiert und sind bis kurz vor dem Ende bis auf drei Punkte herangekommen.“ Am Ende stand aber die dritte Niederlage im vierten Saisonspiel. 

Dolphins - RRR Wiesbaden 69:76

Dolphins: Wright 21, Ebertz 8, Rossi 2, Dadzite 2, Passiwan 36, Jung 0, Kippelmeyer 0, Likic 0, Finger 0, Dorner 0, Nohl 0

Rhine River Rhinos (beste Schützen): Young 22, Wolf 20, Hopp 18

Viertelstände: 15:21, 27:29 (Halbzeit), 41:53, 69:76