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Rollstuhlbasketbal: Dolphins Trier pausieren wegen Corona-Pandemie

Rollstulbasketball : Rollstuhlbasketball: Wright verlässt Dolphins

Die Bundesliga spielt weiter – vorerst ohne Trier.

Viereinhalb Jahre lang war Ryan Wright für die Dolphins im Einsatz – nun trennen sich die Wege: Der US-Amerikaner hatte den Rollstuhlbasketball-Bundesligisten um die Freigabe gebeten, nach TV-Informationen wird er sich wohl einem Ligakonkurrenten anschließen. Hintergrund: Die Dolphins hatten angekündigt, wegen der Corona-Pandemie und des verschärften Lockdowns vorerst nicht am Spielbetrieb teilzunehmen. „Wir haben eine Verantwortung gegenüber unseren Athletinnen und Athleten, aber auch gegenüber unseren Arbeitgebern“, sagt Spielertrainer Dirk Passiwan dem TV: Letzteren sei es schwer zu vermitteln, dass man während des Lockdowns selbst bundesweit unterwegs ist. Für die im Januar ausfallenden Partien will Passi­wan Nachholtermine finden. Die Dolphins kündigten an, sofort wieder spielen zu wollen, wenn die „politischen Rahmenbedingungen wieder auf dem Stand von vor dem 10. Dezember sind“. So lange es keine Lockerungen gibt, werden die Dolphins nicht antreten – also mindestens bis zum 31. Januar.

Die Liga wird derweil nicht pausieren: Wie auch andere (Profi-)Ligen darf sie unter besonderen Bestimmungen und ohne Zuschauer fortgeführt werden. Absteiger wird es in dieser Saison nicht geben. Die Dolphins hatten am 31. Oktober die Saison eröffnet und haben bisher fünf Partien ausgetragen – aber da waren die Infektionszahlen auch niedriger.

„Wir bedanken uns bei Ryan Wright für seinen Einsatz in den viereinhalb Jahren bei uns und wünschen ihm alles Gute“; sagt Passiwan. Weitere Abgänge gebe es trotz der verlängerten Spielpause nicht: „Wir sind sehr froh, dass das Team zusammenbleibt.“