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Rollstuhlbasketballer Dolphins Trier sind nah dran am Klassenerhalt

Rollstuhlbasketball : Noch nicht durch, aber nah dran

Rollstuhlbasketball-Bundesligist Doneck Dolphins Trier kann heute (5.3., 16 Uhr) beim Heimspiel gegen Köln den Klassenerhalt nahezu perfekt machen

(teu) Mit Unterstützung ihrer Fans wollen die Trierer Rollstuhlbasketball-Bundesligisten am heutigen Samstag (5.3., 16 Uhr) in der Halle am Mäusheckerweg gegen die Köln 99ers das Abstiegsgespenst aus dem Moseltal vertreiben. „Wir haben alles noch einmal durchgerechnet. Es kann noch viel passieren“, sagt der Spielertrainer der Doneck Dolphins Trier Dirk Passiwan. Die volle Konzentration gilt deshalb dem letzten Heimspiel der laufenden Saison. Nach dem Auswärtssieg gegen Münsterland am vergangenen Sonntag hat man den Verbleib in der Bundesliga wieder selbst in der Hand.

Mit vier Siegen und damit acht Punkten steht Trier auf dem vorletzten Tabellenplatz. Die ING Skywheelers aus Frankfurt (sechs Punkte) verwies Passiwans Team vor zwei Wochen mit einem 78:60-Erfolg in der Halle am Mäusheckerweg auf den Abstiegsplatz. Auch im direkten Vergleich (entscheidend bei Punktgleichheit) sind die Delfine gegenüber den Rollstuhlbasketballern vom Main im Vorteil. Passiwan verweist aber darauf, dass immer noch ein Dreiervergleich - zumindest theoretisch - möglich ist: „Wir wissen, dass wir noch nicht ganz durch sind.“

Die Partie gegen Köln bezeichnet der Bundesliga-Topscorer (415 Körbe in 13 Spielen, Schnitt: 31,9) als 50:50-Partie. „Von der Hinrunde haben wir noch etwas gutzumachen“, betont Passiwan. In der Domstadt verspielten die Dolphins am Ende eine knappe Halbzeitführung. Im vergangenen November war U-22-Nationalspieler Thomas Reier mit 30 Punkten bester Schütze bei den Kölnern. Im Blick behalten muss man aber auch den ehemaligen Dolphins-Spieler Ryan Wright. Der US-Amerikaner spielte mehr als vier Jahre für Trier, wechselte für die Rückrunde der Saison 2020/21 erst nach Wiesbaden und dann zu den 99ers. In seiner letzten Spielzeit in Trier war Wright nach Passiwan bester Schütze der Dolphins. Neu im Kölner Team ist mit Nationalspieler Joe Bestwick auch einer der größten RBBL-Spieler. „Joe ist immer gefährlich. Aber Köln hat auch viele junge, talentierte Spieler, mit denen wir schon im Hinspiel Probleme hatten“, sagt Passiwan.

In der Defensive sind die Dolphins besser aufgestellt, als vor vier Monaten. Zum einen ist da Neuzugang Annabel Breuer und Dirk Passiwans Ehefrau Nathalie. Nach der Geburt ihres Sohnes seit Jahresbeginn wieder dabei, bringt sie mehr Größe im Kampf gegen Spieler wie beispielsweise Bestwick ein. Patrick Dorner hat sich zum zweitbesten Trierer Schützen gemausert (Schnitt 11,6 Punkte pro Spiel).