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Schweres Spiel für Doneck Dolphins Trier nach turbulenter Woche

Rollstuhlbasketball : Dolphins Trier: Schweres Spiel nach turbulenter Woche

Der Rollstuhlbasketball-Bundesligist erwartet am heutigen Samstag in der Halle am Mäusheckerweg mit den Rhine River Rhinos aus Wiesbaden den Tabellen-Dritten. Spielertrainer Dirk Passiwan ist Papa geworden.

Nach einer turbulenten Woche wird es für die Rollstuhlbasketballer der Doneck Dolphins Trier am heutigen Samstag beim Heimspiel gegen Wiesbaden noch einmal richtig schwer. Mit den Rhine River Rhinos kommt der Tabellen-Dritte und nach Dirk Passiwans Einschätzung eines der stärksten Teams in die Halle am Mäusheckerweg (Hochball: 16 Uhr). „Wiesbaden ist die Nummer drei der Liga hinter den beiden Top-Teams aus Elxleben und RSV Lahn-Dill. Wir sind ganz klar Außenseiter“, sagt der Spielertrainer über die Situation am fünften Bundesliga-Spieltag.

Während die Rhine River Rhinos bei ihrer vierten Saisonpartie gegen den Deutschen Meister und Titelfavoriten Thuringia Bulls zu Hause trotz einer 68:85-Niederlage eine gute Figur machten, verloren die Dolphins in der Mäusheckerweghalle mit 41:69 gegen den BBC Münsterland.

„Für uns geht es darum, uns zu rehabilitieren und ein besseres Spiel zu machen als letzte Woche“, sagt Passiwan. Vor allem in der Offensive haperte es zuletzt. Der Ball wollte einfach nicht in den Korb – auch nicht bei Passiwan. Mit der Trierer Defensive zeigt sich der Spielertrainer halbwegs zufrieden.

Die Vorbereitung auf das vorletzte Heimspiel des Jahres verlief indes turbulent. „Das Team trainiert ohne Trainer“, erklärt Passiwan. Erst ab Donnerstag hatte Co-Trainer Andreas Ebertz die Möglichkeit, das Training zu leiten. Passiwan verbrachte die Woche bei Ehefrau Nathie. Denn am Dienstag erblickte deren erstes Kind das Licht der Welt. Damit aber nicht genug. U-25-Nationalspielerinnen Valeska Finger fehlte krankheitsbedingt ebenso wie zeitweise Miljan Grujic. Der 28-Jährige musste wegen Visa-Angelegenheiten in seine serbische Heimat reisen, wird aber rechtzeitig zum Spiel zurückerwartet.

Die Wiesbadener haben sich gegenüber der Vorsaison mit 4,5-Punkte-Nationalspieler Matthias Güntner und Louis Hardouin verstärkt. Der mit 2,5 Punkten klassifizierte französische Nationalspieler (je geringer die Punktzahl, desto größer die Einschränkung; in der Summe darf ein Team 14,5 Punkte auf dem Feld haben) erzielte in der Partie gegen die Thuringia Bulls mit 29 die meisten Punkte. Außerdem hat Triers Gegner die Paralympics-Vierten Svenja Mayer und Barbara Groß im Kader. Rhinozeros-Coach Paul Bowes warnt vor Passiwan als einem der weltweit treffsichersten Schützen, hat aber auch Correy Rossi und Patrick Dorner auf der Rechnung.