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Ehemaliger TBB-Trainer Rödl erhält hauptamtlichen Vertrag beim Deutschen Basketball Bund

Ehemaliger TBB-Trainer Rödl erhält hauptamtlichen Vertrag beim Deutschen Basketball Bund

Der Deutsche Basketball Bund hat den ehemaligen Trainer der Trierer Basketballer, Henrik Rödl, mit einem hauptamtlichen Vertrag als Trainer ausgestattet. Der Europameister von 1993 soll als Coach der A2, als Assistent von Bundestrainer Chris Fleming und als Koordinator des neu geschaffenen Perspektivkaders 2020 fungieren, wie der Verband am Freitag mitteilte.

Über die Dauer des Vertrages machte der DBB keine Angaben. "Henrik ist die perfekte Verpflichtung für die Schnittstelle zwischen der A-Nationalmannschaft und dem Nachwuchsbereich", sagte DBB-Präsident Ingo Weiss.

Mit der Erweiterung des Aufgabenbereiches macht der Verband auch deutlich, dass er in Rödl den potenziellen Nachfolger für Fleming sieht. Dieser fungiert derzeit parallel zu seinem Job als Bundestrainer auch noch als Assistenzcoach beim NBA-Club Denver Nuggets. Spätestens ab 2017, wenn die FIBA für die Nationalteams wieder Länderspiele während der Saison vorsieht, ist eine solche Doppelfunktion nicht mehr möglich.

Rödl arbeitete in der Basketball-Bundesliga für ALBA Berlin und die TBB Trier. Im vergangenen Jahr führte er die A2-Nationalmannschaft bei der Universiade auf Platz zwei. Zudem war er als Assistent von Fleming bei der EM mit einer Vorrunde in Berlin tätig. Dabei hatte das deutsche Team die Zwischenrunde verpasst.