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"Es ist ein besonderes Gefühl für mich"

Zurück in der Arena Trier – wenn auch nur für ein Spiel: Ex-TBB-Trainer Yves Defraigne traut den Trierern in der kommenden Saison einiges zu. TV-Foto: Sebastian Schwarz
Zurück in der Arena Trier – wenn auch nur für ein Spiel: Ex-TBB-Trainer Yves Defraigne traut den Trierern in der kommenden Saison einiges zu. TV-Foto: Sebastian Schwarz
Trier. Yves Defraigne war von 2007 bis 2010 Trainer der TBB. Der Belgier coachte das Team gemeinsam mit seinem Landsmann Frank de Meulemeester. Heute steht Defraigne beim belgischen Vizemeister Belfius Mons-Hainaut unter Vertrag. Und ist jetzt für ein Testspiel zurück nach Trier gekommen.

Trier. Mit seiner Mannschaft gewann Basketballtrainer Yves Defraigne am Freitagabend gegen die Trierer Bundesliga-Basketballer im letzten Saisonvorbereitungsspiel mit 65:82. Am Rande des Spiels in der Arena Trier sprach TV-Redaktionsmitglied Marek Fritzen mit dem 48-Jährigen.Herr Defraigne, wie ist es, wieder zurück in Trier zu sein? Yves Defraigne: Es ist schön. Ich habe mich sehr gefreut, endlich mal wieder nach Trier zurückzukommen. Ich hatte viele schöne Momente hier. Aber seit dem Ende meiner TBB-Zeit bin ich nicht mehr hier gewesen. Als wir dann eben in die Stadt hineingefahren sind, war es schon ein besonderes Gefühl für mich. Ich mag die Stadt. Trier ist eine tolle Stadt.Verfolgen Sie denn die deutsche Basketball-Bundesliga und die Entwicklung der TBB Trier auch von Belgien aus?Defraigne: Oh ja, auf jeden Fall. Die Basketball-Bundesliga gehört zu den stärksten Ligen in Europa, natürlich schaue ich mir regelmäßig an, was dort so passiert. Auch die Entwicklung der TBB habe ich in den vergangenen Jahren verfolgt.Was trauen Sie der TBB Trier für die am kommenden Donnerstag gegen Rasta Vechta beginnende Bundesliga-Saison zu?Defraigne: Die Trierer haben ein starkes Team. Sie haben auch einige gute, junge Spieler dazu bekommen. Ich denke, dass sie auf jeden Fall unter die ersten zehn kommen werden. Wenn es gut läuft, ist sicherlich auch ein Platz unter den ersten acht Mannschaften möglich.Wie lautet Ihr Saisonziel mit Mons-Hainaut? Nach unserer Vizemeisterschaft aus dem vergangenen Jahr haben wir natürlich auch in dieser Saison wieder den Anspruch, unter die ersten vier Mannschaften in Belgien zu kommen. mfr