Rollstuhlbasketball: Ganz schwach begonnen, dann stark zugelegt

Rollstuhlbasketball : Ganz schwach begonnen, dann stark zugelegt

71:59: Trierer Rollstuhlbasketballer schlagen München.

(AF) Das war ein hartes Stück Arbeit: Rollstuhlbasketball-Bundesligist Doneck Dolphins Trier hat nach dem 71:59 (33:32) gegen die Iguanas München den vierten Pllatz schon frühzeitig abgesichert. Dank der derben Niederlage des Tabellendritten Hamburg bei Lahn-Dill (30:73) ist auch der dritte Platz noch in Reichweite für die Dolphins. Aber das interessiert Spielertrainer Dirk Passiwan derzeit allenfalls am Rande. „Wir haben das schlechteste erste Viertel dieser Saison gespielt. Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen, hatten kein Feuer und die Münchner haben uns in der Offensive das Leben schwer gemacht“, bilanziert Passiwan. 15:26 stand es nach dem Abschnitt – und der Spielertrainer musste handeln. Er stellte auf eine Ganzfeldpresse um. „Danach lief es besser. Wir haben die übrigen drei Viertel gewonnen, haben dann auch ein gutes Spiel gemacht.“ Der Katastrophenstart – die Dolphins lagen 6:20 hinten – war schon im Laufe des zweiten Viertels vergessen. Und die Delfine kamen immer besser ins Rollen. Die Münchner Hoffnungen auf eine Überraschung schwanden von Minute zu Minute.

Passiwan hebt insbesondere den Amerikaner Correy Rossi und Diana Dadzite hervor. „Correy hat 19 Punkte gemacht, das ist sein Bestwert in dieser Saison. Und wie wichtig Diana für das Team ist, hat man wieder gesehen.“ Dadzite erzielte nicht nur 17 Punkte, sie schnappte sich auch acht Rebounds und gab sechs Vorlagen. Bei den Dolphins fehlte Mariska Beijer – das hatte zur Folge, dass Matthias Heimbach fast die kompletten 40 Minuten eingesetzt wurde. Am kommenden Samstag gastieren die Trierer in Sachsen bei den BSC Rollers Zwickau.

Dolphins: Passiwan 23, Rossi 19, Dadzite 17, Wright 4, Davey 4, Heimbach 2, Peters 2 -  Viertelstände: 15:26, 33:32, 51:42, 71:59