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2. Basketball-Bundesliga: Gladiators Trier mit Personalsorgen vor Start

Auftakt in Bremerhaven : Gladiators: Bloß nicht kalt erwischen lassen!

Vorfreude, Anspannung, kleinere Fragezeichen: Was Basketball-Zweitlgist Gladiators Trier vor dem Start am Samstag (19 Uhr) bei den Eisbären Bremerhaven umtreibt.

Wie die Lage ist, kurz vor der Abfahrt zum ersten Liga-Spiel der Gladiators in Bremerhaven am Samstag (19 Uhr, Livestream: sportdeutschland.tv)? „Spannend“, sagt Cheftrainer Marco van den Berg. „Spannend – und auch ein bisschen angespannt.“ Seine kleine Hoffnung war vor ein paar Tagen noch, mit dem kompletten Kader (mit Ausnahme des Langzeitverletzten Austin Wiley) an die Nordsee zu reisen. Daraus wird nichts. Jonas Niedermanner fehlt weiterhin – er soll „in zwei bis vier Wochen“ wieder einsatzfähig sein. Der Einsatz von Enosch Wolf (Gehirnerschütterung) sei zudem „extrem unwahrscheinlich“. Besser sehe es bei den ebenfalls zuletzt angeschlagenen Dan Monteroso und Derrick Gordon aus. „Ich gehe davon aus, dass sie spielen können“, kündigt Marco van den Berg. „Wir werden sie auch brauchen, um eine Chance zu haben, in Bremerhaven zu gewinnen.“ Immerhin: Power Forward Brody Clarke ist definitiv dabei, Center-Neuzugang Radoslav Pekovic steht vor seiner Premiere in Deutschland – mit der Unterstützung von Jonas Grof (kann auch als Power Forward spielen) und Jonathan Almstedt sieht der Trainer sein Team auch ohne 2,15-Meter-Mann Wolf auf den großen Positionen gut besetzt. Für Aufbauspieler Garai Zeeb ist die Gladiators-Premiere zugleich eine Rückkehr: Bei den Eisbären spielte der 24-Jährige in der Jugend, er stand damals auch im BBL-Kader des Clubs. Am Freitag, 8.30 Uhr, macht sich der Gladiators-Tross auf den Weg nach Norden.

Der Gegner: Schon in der Bundesliga spielten die Eisbären und die Trierer Basketballer immer wieder gegeneinander. In der vergangenen Zweitliga-Saison lag Bremerhaven nach der Normalrunde auf Platz drei. Marco van den Berg zählt das Team von US-Trainer Michael Mai auch in diesem Jahr zu den „Top 4“ - neben Jena, Vechta und Rostock. „Sie haben einfach die Möglichkeit, drei starke Amerikaner zu verpflichten – die können das. Das wird ein schweres Spiel.“ Die Eisbären haben einen Umbruch hinter sich, mit Konstantin Konga und Robert Oehle wechselten zudem zwei erfahrene deutsche Spieler zum Club. 

Die Liga: Bereits am Freitag wird die Zweitliga-Saison mit dem Spiel Rasta Vechta gegen die Rostock Seawolves eröffnet. Beide Teams zählen zum Favoritenkreis in der 17 Teams starken Liga. Die Trierer spielen in den nächsten Wochen ausschließlich Samstags – das erste Heimspiel steht am 25. September gegen Paderborn an (19.30 Uhr). Endlich wieder mit Fans - aber wie die Rahmenbedingungen aussehen werden, bleibt offen  „Da die finalen Zusagen der zuständigen Behörden bezüglich des Hygienekonzeptes noch ausstehen, planen die Verantwortlichen der Gladiatoren den Start für den freien Ticketverkauf für Anfang der kommenden Woche“, teilte der Club am Donnerstag mit. Weitere Informationen zum Hygienekonzept und dem Ticketverkaufs würden in den nächsten Tagen veröffentlicht.