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Basketball: Gladiators Trier - ab ins Mammutprogramm!

Basketball : Gladiators Trier: Ab heute geht’s ins Mammutprogramm!

Lange wurde überhaupt nicht gespielt, ab heute warten sechs Spiele in 18 Tagen auf den Zweitligisten aus Trier. Wie das Team diese Herausforderung bewältigen will.

Lange mussten die Trierer Basketballfans warten, bis die Saison der Römerstrom Gladiators in der zweiten Basketball-Bundesliga richtig losgeht. Aufgrund von Coronafällen und der daraus resultierenden Quarantäne konnten die Trierer Basketballer erst drei Spiele absolvieren (zwei Siege, eine Niederlage). Doch mit dem heutigen Mittwoch nimmt die Saison richtig Fahrt auf, denn die Trierer stehen vor einem absoluten Mammutprogramm in den nächsten Wochen.

Die Ausgangslage: Der Blick auf den Spielplan verrät: Die nächsten Wochen werden für die Gladiatoren anstrengend. Mit der heutigen Partie bei Phoenix Hagen (19.30 Uhr, live bei sportdeutschland.tv) startet eine Serie von sechs Spielen in 18 Tagen.

Nacheinander geht es gegen Hagen, Jena (6. Dezember), Leverkusen (9.), Paderborn (12.), Rostock (16.) und Karlsruhe (19.). Von den Partien finden vier auswärts statt, nur die Spiele gegen Leverkusen und Karlsruhe werden in der Arena Trier ausgetragen.

Die Herangehensweise: Für den Trierer Cheftrainer Marco van den Berg ist diese Phase kein Grund, besorgt zu sein. Im Gegenteil: „Wir haben so viele Spiele verpasst – wir warten darauf, dass es losgeht.“

In den vergangenen Tagen habe sein Team seit dem Sieg gegen Kirchheim detailliert trainieren können. Nun helfe es, dass man „so viel spielen kann wie möglich“. Bis auf die drei Nationalspieler Thomas Grün (Luxemburg), Jonathan Dubas (Schweiz) und Rob Nortmann (Bahamas) sowie die noch nicht fitten Jermaine Bucknor und Kalidou Diouf habe das Team gut trainieren können. „Vor allem für die jungen Spieler war das wichtig“, sagt der Niederländer.

Auch wenn zwischen den Spielen nicht viel Zeit für Training bleibt, will van den Berg das Team dennoch fordern: „Da muss man Gewohnheiten hineinbekommen“, sagt er. Für ihn persönlich sei es kein Problem, sich in solch kurzer Zeit immer wieder auf neue Gegner einzustellen: „Das gehört zum Job dazu“, sagt er. Außerdem ginge es wie immer vor, auf das eigene Team zu schauen und nicht zu viel auf den Gegner.

Der Auftakt: Zum Start des Mammutprogramms geht es am heutigen Mittwoch zu Phoenix Hagen. Zu einem Team, das selbst erst zwei Partien absolviert hat und sich in vier der vergangenen fünf Wochen in Quarantäne befand. Ein Vorteil für Trier? „Das müssen wir abwarten“, sagt van den Berg. Man reise mit Respekt nach Hagen und wisse, dass die Feuervögel – wenn alle Spieler fit sind – eine „komplette Mannschaft“ haben. „Wir konzentrieren uns auf unsere Leistung und müssen vor allem im Rebounding clever agieren“, fordert der Coach.