Wiedersehen mit Garai Zeeb Gladiators Trier gegen Karlsruhe: Echter Vorgeschmack auf die Playoffs

Trier · Warum Co-Trainer Jacques Schneider die Partie am Mittwoch in Karlsruhe als „optimalen Test für die Playoffs“ sieht. Ex-Gladiator Garai Zeeb rechnet mit einem „harten Stück Arbeit“.

 Jacques Schneider und das Gladiators-Team während einer Auszeit im Spiel gegen Nürnberg.

Jacques Schneider und das Gladiators-Team während einer Auszeit im Spiel gegen Nürnberg.

Foto: Willy Speicher

Englische Woche in der 2. Basketball-Bundesliga: Schon am Mittwochabend (19.30 Uhr) geht es für Spitzenreiter Römerstrom Gladiators Trier beim Tabellensiebten Karlsruhe Lions weiter. Die Trierer, die zuletzt drei Mal in Folge gewonnen haben, wollen dann ihre Serie ausbauen. „Wir haben gegen Nürnberg defensiv nicht unsere beste Partie gemacht und sind auch unter unseren eigenen Erwartungen geblieben. Defensiv wollen wir uns auf jeden Fall steigen“, kündigt Jacques Schneider, Co-Trainer und Sportlicher Leiter der Trierer, auf Volksfreund-Anfrage an: „Karlsruhe ist eine Mannschaft, die extrem schnell spielt, ohne Center und mit vielen Flügeln, die von außen attackieren können.“

Karlsruhe ist ein möglicher Gegner in den Playoffs

Die Spielweise unterscheidet sich also stark von den Trierern: Spannend werde, „ob wir es schaffen, die Dreier-Schützen zu kontrollieren, die Penetrations und die Fastbreaks von Karlsruhe zu stoppen“. Die Gladiators hätten einen deutlichen physischen Vorteil, „den wir auch schon gegen Nürnberg genutzt haben und da wollen wir an unsere Offensive anknüpfen“.

Zum fünften Mal in dieser Saison knackten die Trierer beim 101:85 die 100er-Marke. „Das ist immer ein Statement“, sagt Schneider. „Ich glaube, das liegt auch daran, dass wir sehr gut als Mannschaft zusammenspielen und offensiv die richtigen Optionen wählen. Da wollen wir in Karlsruhe wieder ein gutes Spiel machen.“ In Karlsruhe herrsche immer eine „sehr gute Atmosphäre, es ist laut und hitzig. Das ist der optimale Test für die Playoffs“.

Ex-Gladiator Zeeb: Das ist nötig, um gegen Trier bestehen zu können

Die Lions sind auch ein realistischer Gegner der Trierer in den ab Anfang Mai anstehenden Playoffs. Aufbauspieler Garai Zeeb, der nach zwei Jahren in Trier vor der Saison nach Karlsruhe gewechselt war, will sich damit aber noch nicht befassen: „Dazu müssen wir erstmal noch ein paar Siege holen“, sagt der 26-Jährige, der die Trierer im Hinrundenspiel ziemlich gefordert hatte - beim 73:71 der Gladiators holten die Gäste kurz vor Schluss einen deutlichen Rückstand auf: „Das Hinspiel war low-scoring und sehr physisch. Wir müssen am Mittwoch ähnlich spielen, um gewinnen zu können. Es wird ein hartes Stück Arbeit gegen Trier. Wir müssen einen Weg finden, mit dem tiefen Kader und der Größe der Trierer mithalten zu können.“

Die Karlsruher hatten es im vergangenen Jahr nach einem starken Saisonfinale bis ins Playoff-Halbfinale geschafft, dort scheiterten sie am BBL-Aufsteiger Tübingen. In diesem Jahr spricht vieles für einen Dreikampf um die Playoff-Plätze sieben und acht: Karlsruhe (7.) und Münster (8.) sind punktgleich, Dresden hat als Neunter einen Sieg weniger - die Sachsen haben aber zuletzt sechs Spiele in Folge gewonnen.

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