Basketball: Gladiators verlieren 66:81 in Hanau

Basketball : Gladiators: Pleite in Hanau – und am Sonntag kommt Schalke

Basketball: Schwache Gladiators chancenlos beim 66:81 beim Tabellenletzten – Schon am Sonntag geht’s in der Arena weiter.

Heimsiege gegen Bayern München hat man in der jüngeren Vergangenheit in Trier schon erleben dürfen. In der Basketball-Bundesliga oder – eher unter dem Radar – in der Schach-Bundesliga. Am Sonntag ist ein anderer ganz großer deutscher Verein zu Gast in der Arena, den man eher aus dem Fußball kennt. Um 18 Uhr empfangen die Römerstrom Gladiators in der zweiten Basketball-Bundesliga den FC Schalke 04. Ein Spiel, in das die Trierer trotz der schwachen Leistung bei der 66:81-Niederlage am Freitagabend in Hanau (siehe Extra) als Favorit gehen werden. Wobei: Der Revierclub, der es erst durch den Aufstiegsverzicht von Elchingen im Mai 2018 in die Pro A schaffte, hat sich in der höheren Liga schnell akklimatisiert. Der Start lief für das Team von Cheftrainer Raphael Wilder sehr gut. Danach gab es zwischenzeitlich eine kleine Schwächephase mit vier Niederlagen in Serie.

Schalke startete überraschend mit einem klaren Auswärtssieg in Paderborn in die Spielzeit. Danach gab es in fremden Hallen nur noch Niederlagen. Aber auch da deutete der Aufsteiger seine Qualität an – etwa in Hamburg, wo Schalke die starken Towers beim 66:69 am Rande der Pleite hatte. Zu den auffälligsten Schalkern zählt Aufbauspieler Courtney Allen Belger (29), der seine dritte Saison bei S04 absolviert. Er ist bester Punktesammler (16,3) und Vorlagengeber (5,2) im Team. Bester Rebounder ist Center Björn Röhwer, der es zudem auf zehn Punkte im Schnitt bringt. Die Gladiators wollen sich aber im letzten Heimspiel des Jahres mit einem Sieg von den Fans verabschieden – und wohl auch die versöhnen, die sich auf den Weg nach Hanau gemacht hatten.

Spiel vom Freitagabend:

White Wings Hanau - Gladiators 81:66 (40:23) Nicht immer haben die Trierer in den letzten Wochen überzeugt – aber zumindest auswärts waren die Gladiators fast immer stark. Davon war im Spiel beim Tabellenletzten Hanau wenig sehen. Es lief nichts, es passte  nichts, die Würfe fielen einfach nicht rein – die Trierer hatten bei der zweiten Auswärtsniederlage der Saison einen schwarzen Tag. Vor allem die erste Halbzeit war aus Trierer Sicht zum Vergessen.

Eine Zahl, die das nachdrücklich belegt: Nur 6 (!) Prozent der Dreier saßen – konkret: einer von 16 Versuchen. So bauten die Gastgeber nach anfänglichem 2:4-Rückstand die Führung kontinuierlich aus. Über 10:4 und 17:6 bis auf 26:11 zum Ende des ersten Viertels. Etwas ausgeglichener verlief der Abschnitt – aber auch der ging knapp an die Gastgeber. Nur 23 Punkte gelangen den Trierern in der ersten Halbzeit (23:40). Nicht nur die Wurfquote aus der Distanz war desaströs: Auch bei den Rebounds war Hanau überlegen. Die Hessen kamen auch besser aus der Pause und erhöhten schnell auf 46:23. Zu allem Überfluss war auch für Center Till Gloger die Partie nach fünf Fouls schon Mitte des dritten Viertels beendet. Etwas später führte Hanau mit 62:37. Da war die Partie praktisch entschieden. Die Gladiators kamen zumindest gegen die nachlässiger werdenden Gastgeber ein bisschen näher ran (69:53, 72:59). Aber das reichte nicht mehr, um den White Wings noch gefährlich zu werden.

Gladiators: Lewis 10 , Smit 9, Bucknor 8 Hennen 2 , Schmikale 7, Dietz 0, Schmitz 9, Grün 4, Ilzhöfe r 0, Gloger 2, Joos 15.  Hanau: Jönke 14, Angerer 16

Weitere Spiele:

Ehingen - Hagen 81:83

Baunach - Nürnberg 72:76

Chemnitz - Artland 75:84

Hamburg - Rostock 83:69

Schalke - Kirchheim 74:80

Paderborn - Karlsruhe 74:100 

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