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Basketball: Trauer um Ex-Trierer Sascha Hupmann

Tod mit 49 Jahren : Basketball: Trauer um Ex-Trierer Sascha Hupmann

Der frühere Trierer Basketballprofi Sascha Hupmann ist tot. Der Center starb in seiner US-amerikanischen Wahlheimat in Evansville (Indiana) eine Woche vor seinem 50. Geburtstag an einer schweren Nervenkrankheit.

Der 2,16-Meter-Hüne, der in München geboren wurde, begann nach seiner Collegezeit in den USA seine Profikarriere 1993 als 23-Jähriger beim TVG Trier, unter anderem an der Seite von James Marsh. „Drei Jahre nach unserem Bundesliga-Aufstieg war Sascha ein Glücksgriff für den Trierer Basketball, aber bei seiner Klasse war klar, dass wir ihn nicht lange halten können“, sagte der frühere TVG-Trainer Wolfgang Esser am Montag auf TV-Anfrage.

Nach nur einer Saison wechselte Toptalent Hupmann zunächst zu Bayer Leverkusen, wo er dreimal in Folge deutscher Meister wurde. 1996 zog Hupmann weiter zu Alba Berlin, wurde erneut deutscher Meister, schließlich folgte der Transfer zu den griechischen Topklubs Panathinaikos Athen und Iraklis Thessaloniki, wo er bis 2002 unter Vertrag stand.

Von 1993 bis 2001 absolvierte der Center 67 Länderspiele für Deutschland und war unter anderem bei der WM 1994 und der EM 1997 im deutschen Kader. Nach seinem Karriere-Ende kehrte er 2004 nach Evansville zurück und arbeitete bis zuletzt an einer Schule. Hupmann hiterlässt eine Frau (Brooke) und einen Sohn (Noah). „Ich wusste, dass er krank war und auch, dass er im Rollstuhl saß, wusste aber nicht, dass Saschas Krankheit so schlimm war“, sagt Esser. „Die Nachricht von seinem Tod trifft uns sehr hart. Wir sind sehr traurig und in Gedanken bei seiner Frau und seinem Sohn. Der DBB wird Sascha ein ehrendes Gedenken bewahren“, sagte Ingo Weiss, Präsident des Deutschen Basketballbunds.