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Basketball: Trierer Gladiators besiegen Nürnberg mit 90:55

Basketball : Gladiators Trier: Viertes Spiel, vierter Sieg – und was für einer!

Die Römerstrom Gladiators haben in Aggy Mocks Jubiläumsspiel erneut ihre großen Ambitionen unter Beweis gestellt. Beim lockeren 90:55 (47:17) gegen die Nürnberg Falcons war vor allem ein Trierer überhaupt nicht zu stoppen.

Besser als drei Wochen in der Karibik? Gut, das trifft aus Sicht von Aggy Mock wohl auf so ziemlich alles zu. Der Kult-Masseur bekam für seinen 1000. Einsatz im Trierer Profi-Basketball ein besonderes Geschenk – eine Jahres-Flatrate für seine beiden Stammlokale im Maarviertel, Urlaub zu Hause. Ein paar alte Weggefährten waren beim Jubiläumsspiel, etwa Paddy Börder oder James Marsh.

Sie bekamen wie die anderen etwa 1600 Zuschauer in der Arena ein Spiel zu sehen, das zwar vom Spannungsgehalt überschaubar war, dafür aber noch mal demonstrierte, dass die Trierer in dieser Saison zum engen Favoritenkreis zählen.

Die Nürnberger hatten nicht nur viele Stunden auf süddeutschen Autobahnen verbracht und kamen wegen einer Sperrung deutlich später als vorgesehen in Trier an – das sorgte für einen verspäteten Spielbeginn.

Sie waren auch nach dem ersten Sprungball noch gefühlt im Stau. Nach fünf Minuten führten die Gladiators bereits zweistellig, das erste Viertel endete mit 23:9 und zur Halbzeit (47:17) war längst klar, dass die Falken an diesem Abend gehörig die Flügel gestutzt bekommen.

Da fiel nicht ins Gewicht, dass Derrick Gordon wegen Knieproblemen nicht eingesetzt wurde. Unter dem Korb waren die Trierer nicht zu stoppen. Brody Clarke ist schon seit Wochen in bestechender Form. Gegen Nürnberg stand aber Center Radoslav Pekovic noch stärker im Fokus. Der Ersatz für den noch länger ausfallenden Austin Wiley war mit 25 Punkten (und zwölf Rebounds) zum zweiten Mal in dieser Saison Topscorer der Gladiators.

Die große Dominanz der Trierer sorgte für Premieren im Gladiators-Dress: Nachwuchsspieler Tom Demmer kam zum ersten Mal in der Pro A zum Einsatz. Ole Theiß erzielte seine ersten Punkte. Jonathan Almstedt konnte wegen einer Verletzung die Partie nicht zu Ende spielen. Die Gäste hatten sich da längst mit der hohen Niederlage arrangiert.

Am Samstag kommt es zur wohl ersten echten Standortbestimmung für die Trierer: Dann ist Science City Jena zu Gast in der Arena, die Thüringer zählen zu den Aufstiegskandidaten in der Liga.

Gladiators: Monteroso 11, Zeeb 7, Demmer 0, Grof 6, Grün 11, Niedermanner 6, Almstedt 7, Clarke 14, Theiß 3, Pekovic 25

Nürnberg (beste Schützen): Köpple 13, Davis 12, Moyer 10