Nach dem verpassten Bundesliga-Aufstieg „Werden nächstes Jahr wieder angreifen“: Welche Fragen sich bei den Gladiators jetzt stellen

Trier · Nach der bitteren Niederlage im Playoff-Halbfinale ist die Enttäuschung bei den Gladiators riesig. Was bleibt von dieser Saison? Wer bleibt im Team und wer nicht? Und was ist mit der möglichen Wildcard für die Bundesliga?

Noch geht der Blick ins Leere, aber schon bald muss er wieder nach vorne gehen: Die Sommerpause der Gladiators wird kurz sein, schon im September wartet das erste große Highlight der neuen Saison auf das Team.

Noch geht der Blick ins Leere, aber schon bald muss er wieder nach vorne gehen: Die Sommerpause der Gladiators wird kurz sein, schon im September wartet das erste große Highlight der neuen Saison auf das Team.

Foto: Willy Speicher

Die Szene, sinnbildlich für den Abend, so bezeichnend für die Situation der Römerstrom Gladiators Trier: 50 Sekunden sind am Sonntagabend in der Arena noch zu spielen. Die Uhr, sie läuft gnadenlos gegen das Team von Trainer Don Beck, der Spielstand auch. 74:85 ist auf den beiden Anzeigetafeln zu lesen, als Behnam Yakhchali das Spiel noch mal anschiebt, noch mal den Ball bringt, irgendwie noch mal was Verrücktes möglich machen will. Triers Nummer 8 ist gerade mit dem Ball über die Mittellinie, da unterbricht einer der Schiedsrichter das Spiel. Yakhchali muss raus, sofort, der Grund: Sein Trikot ist hinüber, vom Hals abwärts eingerissen. Der 28-Jährige läuft zur Bank, streift ein neues Shirt über, kann dann weitermachen. Doch sein anschließender Korbleger fällt nicht – auch wenn sich Marten Linßen noch den Rebound pflückt, zwei Trierer Punkte folgen lässt, platzt er am Ende, der große Trierer Traum von der Rückkehr in die Bundesliga. Zerrissen bis zum Ende, aber eben ohne Erfolg.