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Christian Held nicht mehr Trainer der Gladiators

Basketball : Überraschung bei den Gladiators: Christian Held künftig nicht mehr Trainer

Das dürfte viele Gladiators-Fans überraschen: Christian Held ist künftig nicht mehr Cheftrainer von Basketball-Zweitligist Römerstrom Gladiators Trier. Das hat der Club am Sonntagmittag verkündet.

Nach TV-Informationen wurde dem 31-Jährigen die Entscheidung am Freitag mitgeteilt.

Christian Held arbeitete seit 2016 für den Verein, zunächst als Assistent von Marco van den Berg, seit 2018 als Cheftrainer. Der gebürtige Aachener führte das Team im vergangenen Jahr ins Playoff-Viertelfinale und war auch in diesem Jahr vor dem Corona-bedingten Saisonabbruch auf Playoffkurs. Sein Vertrag wäre im Juni ausgelaufen.

Wie aus dem Club-Umfeld zu vernehmen ist, wäre Held gerne in Trier geblieben. Es gab auch bereits Vertragsgespräche. Doch Gladiators-Geschäftsführer Achim Schmitz erklärt am Sonntag: „Christian Held hat in den vergangenen zwei Jahren als Headcoach und in den beiden Jahren zuvor als Assistent und Jugend-Koordinator gute Arbeit geleistet und wir sind sehr stolz auf das, was wir mit ihm gemeinsam erlebt haben.“ Doch: „Nach intensiven Diskussionen und der Beleuchtung der aktuellen Situation mit Ausblick auf die kommende Saison haben wir uns allerdings dazu entschlossen, seinen auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. Diese Entscheidung ist uns alles andere als leichtgefallen. Wir danken Christian für seinen Einsatz und sein Engagement im Trierer Basketball und wünschen ihm nur das Beste für seine Zukunft“, so Schmitz weiter.

Christian Held wird in einer Pressemitteilung des Vereins wie folgt zitiert: „Ich wäre unseren erfolgreich eingeschlagenen Weg gerne weitergegangen, bin aber sehr glücklich darüber wie sich der Klub, die Jugendabteilung und das gesamte Umfeld entwickelt haben.“ Er wünsche dem Verein und allen Beteiligten alles Gute und werde den Trierer Basketball „selbstverständlich intensiv“ weiterverfolgen. „Ich hoffe, dass der Club gestärkt aus dieser Krise hervorgehen kann.“

Auch Assistenztrainer Jonas Borschel wird den Verein verlassen.

Ein ausführlicher Bericht mit weiteren Stimmen und Hintergründen folgt.