Basketball: Ein Wochenende, zwei Siege: Gladiators überzeugen doppelt

Basketball : Ein Wochenende, zwei Siege: Gladiators überzeugen doppelt

Jetzt kann Rosenmontag kommen: Die Römerstrom Gladiators Trier haben auch das zweite Spiel an diesem Wochenende gewonnen. Bei Phoenix Hagen setzte sich das Team von Trainer Christian Held mit 92:90 (45:47) durch. Dabei ging der Start aber mal so richtig in die Hose.

Hoch die Hände, Wochenende – besser geht’s nicht für die Römerstrom Gladiators Trier: Das Team von Trainer Christian Held hat am Doppelspieltag zwei Siege eingefahren: Nach dem Heimsieg gegen Kirchheim am Freitag (siehe Extra) folgte am Sonntag der Erfolg bei Phoenix Hagen. Bei den Westfalen hieß es am Ende 92:90 (45:47).

Dabei ist Triers Start katastrophal: 17:31 heißt es nach dem ersten Viertel. Schon nach drei Minuten nimmt Gladiators-Coach Christian Held die erste Auszeit. Der 30-Jährige ist außer sich, was sein Team lautstark zu spüren bekommt. Trier spielt viel zu langsam. Das offensive Tempo vom Heimsieg gegen Kirchheim fehlt, auch das zielstrebige Attackieren des Korbes ist nicht zu sehen. Weil Hagen zudem ein richtig gutes Händchen aus der Distanz besitzt, geht der deutliche Rückstand in Ordnung.

Und dann? Wird’s viel, viel besser. Unter den Augen zahlreicher mitgereister Gladiators-Fans steigert sich das Team von der Mosel enorm, entscheidet das zweite Viertel mit 28:16 für sich. Jermaine Bucknor geht voran, übernimmt viel Verantwortung und bringt sein Team mit starkem Einsatz zurück in die Partie. Tempo, Zug zum Korb, schnelle Ballbewegungen – all das zeigen die Gäste nun. Auch die Defensivarbeit ist stark. Mit einem Dreier verringert Kevin Smit den Rückstand zur Pause auf zwei Punkte (45:47). Trier ist drin in der Partie.

In Halbzeit zwei entwickelt sich ein schnelles, abwechslungsreiches und knappes Spiel. Trier agiert weiterhin mit unglaublich viel Tempo, zeigt sehenswerten Teambasketball. Angeführt vom starken Rupert Hennen spielen es die Gäste richtig clever, lassen sich von der hitzigen Atmosphäre in der stimmungsvollen Ischelandhalle nicht beeindrucken. Auch defensiv ist das ein satter Auftritt. 1:52 Minuten vor dem Ende bringt der starke Till Gloger sein Team erstmals in Führung (64:62).

Im Schlussabschnitt spielen es die Gladiatoren einfach ganz cool zu Ende. Das ist ein richtig starker Auftritt der Gäste, die wohlgemerkt ohne ihren verletzten Kapitän Simon Schmitz antreten müssen. Jeder übernimmt Verantwortung, jeder ackert und jeder Gladiator hat am Ende immensen Anteil am so wichtigen Erfolg beim direkten Playoff-Konkurrenten.

Mit den beiden Auftritten vom Wochenende setzen die Trierer ein richtig dickes Ausrufezeichen.

Punkte Trier: Lewis 17, Dranginis 7, Smit 7, Bucknor 18, Hennen 6, Grün 5, Ilzhöfer 3, Gloger 16, Joos 13 - Viertelstände: 17:31/45:47/66:68/90:92

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