| 13:33 Uhr

Basketball
Gladiatoren reisen nach Baden – zwei Ausfälle drohen

Logo_Gladiators_Neu
Logo_Gladiators_Neu FOTO: Verein
Trier. Auswärtsspiel an ungewöhnlichem Wochentag: Die Römerstrom Gladiators Trier treffen am heutigen Mittwochabend auf die Karlsruhe Lions (19.30 Uhr Uhr/www.airtango.live). Dabei drohen nicht nur den Gladiatoren zwei Ausfälle, auch die Badener müssen wohl auf eine Stammkraft verzichten – der Grund ist kurios. Von Marek Fritzen
Marek Fritzen

Christian Held ist da was aufgefallen. Der Trainer der Römerstrom Gladiators Trier sagt: „Es ist bemerkenswert, dass alle Teams – die vermeintlich schlecht starten –  im Spiel, bevor sie auf uns treffen, gewinnen und sich auf diese Weise noch mal Selbstvertrauen holen.“ Das, so der 30-Jährige, sei bei Hagen so gewesen, bei Heidelberg ebenso und auch beim heutigen Gegner Karlsruhe (19.30 Uhr/www.airtango.live). „Wir scheinen da irgendwie eine aufbauende Wirkung zu haben“, analysiert der Trierer Coach amüsiert. Der Tabellen-13. Karlsruhe Lions hat den Saisonstart mal so richtig in den Sand gesetzt. Drei Niederlagen hagelte es für das hochgehandelte Team von US-Trainer Michael Mai zu Beginn. Am vergangenen Wochenende gelang den Badenern dann im siebten Spiel der zweite Sieg – 94:87 auswärts in Hagen. Nachteil Karlsruhe: Der erfahrene Center Cyrus Tate wird gegen Trier wohl fehlen. Im Hagen-Spiel flog er nach einem Ellenbogen-Schlag vom Feld, ihm droht eine Sperre.

 „Karlsruhe hatte zu Saisonbeginn einige Verletzungsprobleme“, sagt Gladiators-Coach Christian Held. „Mit Davonte Lacy haben sie nun einen Spieler nachverpflichtet, der extrem viel Qualität hat. Sie befinden sich noch in einem Findungsprozess, kommen als Team aber immer weiter voran“. Darin, so betont der Trierer Trainer, wolle seine Mannschaft die Lions nun wieder „ein Stück weit zurückwerfen“.

Nach der Trierer Heimniederlage vom Samstag gegen Heidelberg, bei der den Gladiators offensiv nicht viel gelang, ist Christian Held froh, dass bereits heute die nächste Partie ansteht: „Es hilft, sich direkt wieder aufs nächste Spiel fokussieren zu können und die Chance auf Wiedergutmachung zu haben.“ Gegen Heidelberg habe sein Team zwar  gut verteidigt, es allerdings nicht geschafft, offensiv den Rhythmus zu finden. „Das hatte zum Teil mit der Physis zu tun, zum Teil damit, dass wir auch gute Würfe nicht getroffen haben. Außerdem hat uns das Tempo gefehlt.“

Geht’s nach Held, ist die zweite Saisonniederlage jedoch kein Grund zur Beunruhigung: „Wir sind mit fünf Siegen aus den ersten sieben Spielen nach wie vor voll im Soll.“

Durchaus beunruhigend ist dagegen wieder einmal die Verletztensituation im Trierer Kader. Neben den Langzeitverletzten Johannes Joos und Kyle Dranginis fehlen den Gladiatoren in Karlsruhe voraussichtlich  zwei weitere Stammkräfte: Simon Schmitz und Jermaine Bucknor. „Simon hat sich am Montag im Training wieder am Daumen verletzt – ich gehe nicht davon aus, dass er spielen wird. Jermaine hat sich einen Magen-Darm-Virus eingefangen – auch bei ihm gehe ich nicht von einem Einsatz aus“, sagt Triers Trainer.

Das Spiel zwischen den Karlsruhe Lions und den Gladiators Trier am Mittwochabend ist ab 19.30 Uhr live im Internet unter www.airtango.live zu sehen