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Basketball
Vorhang auf für Runde zwei: Gladiators Trier empfangen Heidelberg

Am Mittwochabend empfangen die Gladiatoren die Academics aus Heidelberg zum zweiten Playoff-Duell.
Am Mittwochabend empfangen die Gladiatoren die Academics aus Heidelberg zum zweiten Playoff-Duell. FOTO: Sebastian J. Schwarz
Trier. Heute geht’s weiter: Die Römerstrom Gladiators Trier empfangen heute die MLP Academics Heidelberg zum zweiten Playoff-Viertelfinal-Duell (20 Uhr/Arena Trier). Was nach der Niederlage in Spiel eins besser werden muss, haben Trainer Marco van den Berg und Kapitän Simon Schmitz dem TV verraten. Von Marek Fritzen
Marek Fritzen

Eins ist sicher: Simon Schmitz hat in der vergangenen Nacht gut geschlafen. Denn um Söhnchen Louis – geboren Mitte Februar – musste er sich diesmal nicht kümmern. „Meine Frau und ich haben eine Vereinbarung darüber, dass sie sich in den Nächten vor Spielen um den Kleinen kümmert“, erzählt Schmitz am Dienstagnachmittag und lacht. „Daher kann ich ganz entspannt durchschlafen.“

Gute Voraussetzung, denn heute Abend ab 20 Uhr zählt’s: Für Kapitän Schmitz und seine Römerstrom Gladiators Trier steht das zweite Spiel der Playoff-Viertelfinal-Serie gegen die MLP Academics Heidelberg auf dem Programm (20 Uhr/Arena Trier). Simon Schmitz spricht am Dienstag klar an, was seiner Meinung nach bei der 83:86 (33:35)-Niederlage aus Spiel 1 am Sonntag in Heidelberg schiefgelaufen ist: „Wir haben defensiv viele Fehler gemacht in der Pick-and-Roll-Verteidigung, offensiv zu viele offene Korbleger und Würfe liegen gelassen. Es war einfach ärgerlich, denn Heidelberg hat uns den möglichen Auswärtssieg auf dem Silbertablett serviert – aber wir haben es nicht angenommen.“

Schmitz selbst zählte in Spiel 1 zu Triers Besten, kam auf 22 Punkte, zwei Assists und einen Rebound, geriet allerdings früh in Foulprobleme. Was in Heidelberg auffiel: Trotz Niederlage hatte Trier ein deutliches Übergewicht unter den Körben, sammelte zwölf Rebounds mehr als das Team von Trainer Branislav Ignjatovic. Simon Schmitz betont, die Rebounds seien einer der Hauptansatzpunkte, wie sein Team Heidelberg schlagen wolle. „Auf den großen Positionen haben wir Vorteile im Scoring und Rebounding – wenn wir uns die Offensiv-Rebounds sichern, haben wir auch automatisch mehr Wurfchancen, dann lastet der Druck nicht so sehr auf jedem einzelnen Wurf.“

Triers Trainer Marco van den Berg hatte nach Spiel 1 kritisiert, viele seiner Spieler seien zu vorsichtig aufgetreten, hätten nicht aggressiv genug agiert. Das, so betont der 52-Jährige am Dienstag, müsse in Spiel 2 besser werden. Zudem gebe es für sein Team auch in der Eins-gegen-Eins-Verteidigung Steigerungspotenzial, außerdem sagt der Coach: „Wir müssen mehr zum Korb ziehen, sobald sich die Möglichkeit bietet und es weniger von der Drei-Punkte-Linie versuchen.“

Wie schon in Heidelberg fehlen die verletzten Stefan Ilzhöfer und Kilian Dietz. Über einen Einsatz von Johannes Joos werde kurzfristig entschieden, wie Triers Trainer am Dienstag informiert.

Bei Simon Schmitz wächst derweil die Vorfreude aufs erste Playoff-Heimspiel der Saison. Es sei schon was anderes, ob man vor 1200 Zuschauern in Heidelberg oder vor 3000 bis 4000 Zuschauern in Trier spiele. „In der Arena haben wir in dieser Saison schon mehrmals gezeigt, dass da mit unseren Fans im Rücken besonders viel geht.“