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| 21:52 Uhr

Basketball
Basketball: Gladiators feiern nächsten Heimsieg - 79:58 gegen Köln (Fotostrecke)

Gladiator Robert Nortmann im Duell mit zwei Kölnern.
Gladiator Robert Nortmann im Duell mit zwei Kölnern. FOTO: Hans Krämer
Trier. Erst Crailsheim, dann Vechta und nun die Rheinstars aus Köln: Die Römerstrom Gladiators Trier haben am Samstagabend mit 79:58 (38:35) gegen den Tabellendritten vom Rhein gewonnen und somit die drei Topteams der ProA zu Hause geschlagen.
Marek Fritzen

Überragender Mann in einem über weite Strecken überzeugend auftretenden Trierer Team war vor 3007 Zuschauern Anton Shoutvin. Der 28-Jährige erzielte 21 Punkte, sammelte sieben Rebounds und einen Assist. Dazu gleich.

Zunächst erwischten die Gäste vom Rhein den deutlich besseren Start in die Partie. Trier machte es Köln in den Anfangsminuten viel zu leicht, verteidgte nicht aggressiv genug. Zwei, drei schnelle Pässe und ein paar Blocks reichten den Rheinstars in vielen Szenen, um den freien Mann unterm Korb zu finden.

Basketball: Trierer Gladiators besiegen die Rheinstars aus Köln FOTO: Von Hans Krämer

Weil bei Trier auch offensiv noch nicht viel passte, nur wenig von außen fiel und immer wieder Ungenauigkeiten auftraten (einfache Ballverluste in der Zone, ein Einwurf landete direkt beim Gegner), ging der knappe Trierer Rückstand nach den ersten zehn Minuten in Ordnung (16:21).

Bis zur Pause steigerten sich die Gladiatoren dann jedoch deutlich. Allen voran Kapitän Simon Schmitz, der Mann des Spiels Anton Shoutvin und der im ersten Viertel noch unglücklich agierende Johannes Joos brachten Trier zurück ins Spiel. Hinzu kam, dass das Team von Trainer Marco van den Berg sich auch in der Defensive verbesserte, Köln immer wieder zu Ballverlusten zwang (elf allein bis zur Pause).

Mit zwei verwandelten Freiwürfen brachte Schmitz sein Team wenige Minuten vor der Halbzeit erstmals in Führung. Nach einem Dreier von Shoutvin ging‘s dann in die Pause (38:35) – Triers Führung war mittlerweile verdient, jedoch blieb es noch das erwartet enge Spiel.

Das änderte sich dann in Halbzeit zwei. Trier überrollte die Gäste in den Anfangsminuten des dritten Viertels - der Grundstein für den Heimsieg. Auf einen verwandelten Korbleger von Kevin Smit folgte ein Ballgewinn von Thomas Grün und ein Dreier von Simon Schmitz (43:35). Kölns Trainer Denis Wucherer nahm bereits nach einer guten Minute seine erste Auszeit in Halbzeit zwei.

Besonders hervorzuheben in dieser Phase: Thomas Grün. Der Luxemburger erzielte zwar nur zwei Punkte, spielte dafür jedoch sehr mannschaftsdienlich, machte die Dinge, die nicht immer direkt ins Auge fallen. Er sammelte Rebounds, sorgte immer wieder für Ballgewinne, blockte Würfe der Gegenspieler durch seine immense Sprungkraft und setzte seine Mitspieler stark in Szene. Sechs Assists waren Mannschafts-Bestwert am Samstagabend.

Insgesamt zeigte Trier ein überzeugendes drittes Viertel, ließ sich auch von einigen Kölner Nickligkeiten nicht irritieren und ging mit einem klaren Vorsprung in die letzten zehn Minuten (57:48).

Hier war es dann der wieder einmal sehr gut aufgelegte Anton Shoutvin, der den Vorsprung seines Teams mit starken Offensiv-Aktionen weiter nach oben schraubte (63:50). Wie schon bei den vorangegangen Heimsiegen zeigte der Israeli auf dem Feld keine Nerven, agierte extrem abgeklärt und bewies einmal mehr, wie wichtig er für das Team ist.

Als dann auch noch Kyle Dranginis begann, seine Dreier zu treffen, war schon sieben Minuten vor Schluss klar, dass Triers Fans diesmal nicht bis zu letzten Sekunde zittern mussten. Nach einem weiteren Shoutvin-Dreier (72:52) war die Partie entschieden.

Trier rangiert nach diesem Sieg nun auf Tabellenplatz sechs und tritt am kommenden Samstag um 19 Uhr bei den Baunach Young Pikes an. Das nächste Heimspiel ist am 3. Februar gegen Paderborn (20 Uhr).

Statistik

Punkte Trier: Dranginis 3, Smit 5, Bucknor 15, Hennen 0, Schmikale 0, Schmitz 14, Grün 2, Ilzhöfer 0, Joos 14, Nortmann 5, Shoutin 21 – Beste Werfer Köln: Gospic 13, Wank 13 – Viertelstände: 16:21/38:35/57:48/79:58 – Zuschauer: 3007