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Basketball
Gladiators holen Ex-Bundesligaspieler

Trägt ab der neuen Saison das Gladiators-Trikot: Till Gloger (mit Ball).
Trägt ab der neuen Saison das Gladiators-Trikot: Till Gloger (mit Ball). FOTO: privat / Verein
Trier. Erster Neuzugang bei Basketball-Zweitligist Römerstrom Gladiators Trier: Der Club hat Till Gloger von Bundesligist Mitteldeutscher BC verpflichtet. Welche Folgen die Verpflichtung für die weitere Kaderplanung hat. Von Marek Fritzen
Marek Fritzen

Till Gloger ist der erste Neuzugang bei den Römerstrom Gladiators Trier für die Saison 2018/2019: Der 25-jährige Power Forward absolvierte in der abgelaufenen Bundesliga-Saison 29 Spiele für den Mitteldeutschen BC aus Sachsen-Anhalt und kam im Schnitt auf rund neun Minuten Spielzeit.

Der gebürtige Bochumer spielte zwischen 2012 und 2016 an der University of Maine. Nach seiner Rückkehr aus den Staaten unterschrieb er für die Saison 2016/2017 bei den Paderborn Baskets in der ProA. Bei den Ostwestfalen entwickelte sich Gloger zum stärksten Mann im Team von Trainer Uli Naechster. Die logische Folge: Der Schritt in die BBL zum MBC.

„Wir hätten Till schon gerne im letzten Jahr verpflichtet, da hat er sich dann leider für den MBC entschieden“, berichtet Gladiators-Geschäftsführer Achim Schmitz. Da Gloger in der Bundesliga allerdings nicht die erhoffte Spielzeit erhielt, und den 25-Jährigen die sportliche Perspektive an der Mosel überzeugte, habe man sich nun auf den Wechsel an die Mosel geeinigt. „Es war wohl auch ein Bundesligist an ihm dran, aber glücklicherweise hat er sich dennoch für uns entschieden“, so Schmitz.

Bei den Gladiators hat der 2,04-Meter-Mann einen Vertrag über zwei Jahre unterschrieben – mit einer Einschränkung: „Till hat eine Option, dass er uns nach einem Jahr verlassen kann, wenn er ein entsprechendes Angebot vorliegen hat“, verrät Schmitz.

Gladiators-Coach Christian Held betont: „Till bringt als BBL- und A2-Nationalspieler bereits sehr viel Erfahrung mit, auch auf internationalem Niveau, und wird uns auf Anhieb weiterhelfen.“

Wie Geschäftsführer Achim Schmitz bestätigt, hat die Gloger-Verpflichtung zur Folge, dass Center Justin Alston künftig nicht mehr für die Gladiators spielen wird. Wohin der US-Amerikaner wechselt bleibt offen.

Und was bedeutet der Wechsel für die weiteren Big-Men im Gladiators-Kader wie Anton Shoutvin und Johannes Joos? Während sich der Club in Sachen Shoutvin sehr zurückhaltend gibt, eine Weiterverpflichtung eher unwahrscheinlich ist, heißt es bei Joos eindeutig: „Wir wollen ihn halten“. Wann Entscheidungen verkündet werden, ist offen.

Gut sieht es dagegen bei Kyle Dranginis aus: Der US-Amerikaner wird nach TV-Informationen mit ziemlicher Sicherheit auch in der kommenden Saison für Trier aktiv sein.