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Basketball
Und sie fahren, fahren, fahren: Gladiators in Hamburg zu Gast

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Logo_Gladiators_Neu FOTO: Verein
Trier. Nach dem Sieg in Nürnberg vom Wochenende steht für die Römerstrom Gladiators Trier heute Abend bereits das nächste Spiel an: Um 19.30 Uhr geht’s in Hamburg gegen einen früheren Trierer und ein sehr ambitioniertes Team. Von Marek Fritzen
Marek Fritzen

Sonntagmittag 400 Kilometer nach Nürnberg. Sonntagabend 400 Kilometer zurück nach Trier. Dienstagmittag 600 Kilometer nach Hamburg, Mittwochabend 600 Kilometer zurück an die Mosel – ganz schön ordentlich, was die Römerstrom Gladiators Trier da momentan so an Kilometern auf der Autobahn schrubben. Nach dem deutlichen Auswärtssieg bei den Nürnberg Falcons vom Sonntag muss das Team von Trainer Christian Held heute Abend schon wieder auswärts ran. Diesmal beim Tabellenzweiten Hamburg Towers (19.30 Uhr/www.airtango.live). „Das Programm ist schon tough“, findet Held, „aber ich bin mir sicher, den Jungs ist es lieber, häufiger zu spielen als zu trainieren“.

Und überhaupt: In fremden Hallen gefällt es den Gladiatoren in dieser Saison ohnehin ausgezeichnet. Alle fünf Auswärtsspiele hat Trier gewonnen. Nach Siegen in Nürnberg, Karlsruhe, Rostock, Kirchheim und Quakenbrück wartet mit den Hanseaten nun allerdings die bisher höchste Auswärts-Hürde auf die Gladiators. Die Towers haben ihre fünf Spiele in der Inselparkhalle im Stadtteil Wilhelmsburg gewonnen, haben mit dem früheren Trierer Justin Raffington, den Ex-Bundesligaspielern Jannik Freese und Achmadschah Zazai sowie den US-Amerikanern Andrew Barham, Beau Beech und Tevonn Walker einen richtig starken Kader beisammen.

Zudem sitzt bei den Norddeutschen ein sehr erfahrener Mann auf der Bank: Mike Taylor trainiert neben den Towers auch die polnische Nationalmannschaft und arbeitete in der 1. Bundesliga bereits mehrere Jahre für Ulm. Taylor und der Club betonen: Saisonziel ist der BBL-Aufstieg. „Sie sind ganz schwer zu knacken – das ist eine sehr gute Mannschaft“, betont Triers Trainer Christian Held. Hamburg könne mit viel Tempo spielen, die Partie – wenn notwendig – allerdings auch geschickt verlangsamen. Hinzu komme die enorme individuelle Qualität. Dennoch: „Ich denke, wir können sie schlagen, wenn wir den Basketball zeigen, der uns ausmacht, die Partie schnell machen, wenn sich die Möglichkeit ergibt und wenn wir es schaffen, die Hamburger Schützen zu kontrollieren – was jedoch alles andere als einfach wird.“

Positiv: Im Vergleich zu den vergangenen Wochen gibt es diesmal keine neuen Verletzten. Außer Kyle Dranginis und Stefan Ilzhöfer sind alle an Bord.

Die Partie der Gladiatoren in Hamburg ist heute Abend ab 19.30 Uhr live im Internet unter www.airtango.live zu sehen