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Basketball
Nächster Heimsieg: Gladiators schlagen Artland und feiern Simon Schmitz

 19 Punkte und fünf versenkte Dreier: Starke Leistung von Simon Schmitz.
19 Punkte und fünf versenkte Dreier: Starke Leistung von Simon Schmitz. FOTO: Sebastian J. Schwarz / sjs / Sebastian J. Schwarz
Trier . Die Römerstrom Gladiators Trier haben ihr Heimspiel am Samstagabend gegen die Artland Dragons mit 91:78 (37:38) gewonnen. Entscheidenden Anteil am Sieg hatte dabei der Gladiators-Kapitän. Von Marek Fritzen
Marek Fritzen

Und dann kam Simon: Ein Meter vor der Dreierlinie? Sitzt. Direkt an der Dreierlinie? Passt. Links? Geht! Rechts? Auch kein Ding. Das Wichtigste vorweg: Simon Schmitz hat sein Händchen wieder. Beim verdienten 91:78 (37:38)-Heimsieg der Römerstrom Gladiators Trier am Samstagabend gegen Playoff-Konkurrent Artland Dragons Quakenbrück traf der Trierer Kapitän aus allen Lagen – fünf Dreier versenkte der Mann mit der Trikotnummer 9 in Halbzeit zwei und hatte somit riesigen Anteil am Erfolg seiner Mannschaft.

Sein Coach Christian Held betonte nach Spielende: „Ich bin extrem erleichtert, freue mich sehr für ihn – man hat Simon angemerkt, dass er es heute wirklich wollte.“

Es ist eine überzeugende Leistung des Aufbauspielers. Neben seinen 19 Punkten belegen das fünf Assists und drei Rebounds auf dem Papier.

Speziell durch seine Dreier reißt er sein Team in Halbzeit zwei mit, führt die Gladiatoren zum zweiten Sieg des Jahres. Ebenfalls richtig gut unterwegs: Jermaine Bucknor (26 Punkte/6 Assists/5 Rebounds) und Kelvin Lewis (15/4/7). Der US-Amerikaner kniet sich rein, spielt über 30 Minuten, setzt offensiv Akzente und kämpft in der Defense – muss spät mit 5 Fouls vom Feld. „Das war ein sehr starkes Spiel von ihm“, resümiert sein Trainer. „Er hat sich mittlerweile sehr gut ins Team eingefügt.“

 Starke Leistung: Gladiators-Kapitän Simon Schmitz.
Starke Leistung: Gladiators-Kapitän Simon Schmitz. FOTO: Sebastian J. Schwarz / sjs / Sebastian J. Schwarz

Es ist allerdings nicht alles erste Sahne am Samstagabend. Die Gäste aus Niedersachsen sind das bessere Team in der ersten Hälfte, gehen mit einer knappen, aber verdienten 38:37-Führung in die Pause. Durch ihre starke Verteidigung gelingt es den Gästen, das Trierer Spiel zu verlangsamen. Den Gladiatoren fehlt lange das Tempo.

Auch offensiv präsentieren sich die Dragons in den ersten 20 Minuten stark. Immer wieder setzen die erfahrenen Chase Griffin oder Pierre Bland ihre Mitspieler sehenswert in Szene. Vor allen Dingen Power Forward Demetris Morant ist nicht zu stoppen durch die Trierer Defense.

Christian Held findet: „Wir haben es in der ersten Halbzeit nicht geschafft, Quakenbrücks Große zu kontrollieren. Das haben sie extrem clever gemacht. Sie haben uns immer wieder unterm Korb attackiert und uns damit sehr wehgetan.“

Doch in Halbzeit zwei steigert sich Trier erheblich. Schmitz, Bucknor und Lewis führen ihr Team zum zehnten Saisonsieg. Der ist verdient, weil Trier sich nicht nur offensiv verbessert, sondern auch defensiv mit der nötigen Härte agiert, starke Reboundarbeit leistet und das Duell an den Brettern gegen die physisch starken Gäste am Ende mit 36:32 für sich entscheidet.

Am 27. Januar tritt Trier in Baunach an, das nächste Heimspiel ist am 3. Februar gegen Hanau.

Statistik

Punkte Trier: Lewis 15 Punkte, Smit 8, Bucknor 26, Hennen 0, Schmikale 0, Dietz 0, Schmitz 19, Ilzhöfer 3, Buntic 0, Gloger 9, Joos 11 – Beste Schützen Artland: Morant 18, Bland 15, Griffin 12 – Viertelstände: 20:19/37:38/65:63/91:78 – ZS: 2381