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Gladiators Trier am Samstag zu Gast bei den Itzehoe Eagles

Nächster Auswärtssieg soll her : Gladiators zu Gast beim Vorletzten: Was die „Eagles“ gefährlich macht

Nicht am Tabellenstand des Gegners orientieren: Diese Warnung gibt der Gladiators-Trainer Pascal Heinrichs seinen Spielern mit auf den Weg. Und zum nächsten Heimspiel dürfen auch wieder Eifeler in die Arena.

Quervergleiche zu ziehen, das mag nicht immer helfen – aber Gladiators-Trainer Pascal Heinrichs will nun überhaupt keinen Verdacht aufkommen lassen, sein Team könnte den Tabellenvorletzten Itzehoe Eagles am Samstag (19.30 Uhr) auf die leichte Schulter nehmen.

Der Aufsteiger sei deutlich besser, als es der Tabellenplatz vermuten ließe – auch wenn die Norddeutschen nur eins der letzten 16 Spiele gewonnen haben: „Man sieht es daran, dass sie viele Spiele knapp verloren haben. Zudem haben die Eagles vor Weihnachten Bremerhaven geschlagen - und Bremerhaven hat zuletzt in Rostock gewonnen.“ Die Seawolves sind immerhin ein Titelanwärter.

Die Trierer wollen nach ihrem Auswärtssieg am Sonntag bei Rasta Vechta nun noch höher im Norden nachlegen. „Wir hoffen, dass wir den Aufschwung und das positive Gefühl mitnehmen können. Wenn das so ist, bin ich überzeugt, dass wir gutes Spiel machen werden.“ Und dann sollte ein Sieg realistisch sein, sagt Heinrichs. Das Hinrundenspiel liegt erst sechs Wochen zurück, damals hatten die Gladiators wenig Mühe mit den Adlern (86:68). „Wir hattenaber unsere Schwierigkeiten mit Yasin Kolo (Center), und auch auf Christopher Hooper müssen wir besonders achten“, berichtet Heinrichs, der beim von der Körpergröße unterlegenen Gegner mit einer 2-3-Zonenverteidigung rechnet. „Wir müssen da eine Lösung finden – und die kann sicher nicht sein, dass wir nur von draußen draufballern. Wir müssen auch unsere Chancen unter dem Korb finden“, kündigt der Trainer an, dem weiterhin einer seiner längsten Spieler fehlt: Center Radoslav Pekovic habe seine Corona-Infektion zwar überstanden, sei  negativ getestet, aber die Puste fehle noch. Mit dem Serben rechnet er erst wieder im Heimspiel gegen Karlsruhe eine Woche später. „Peko“ werde auch nicht mit nach Schleswig-Holstein reisen. Dan Monteroso könnte dagegen sein Comeback feiern – zumindest ein paar Minuten auf dem Parkett seien drin, hofft Heinrichs.

Mit einem Sieg könnten die Gladiators den Rückstand auf die Play-off-Plätze verringern – und dann bestenfalls gegen den direkten Konkurrenten Karlsruhe nachlegen. Für dieses Heimspiel wurde das Hygienekonzept noch einmal angepasst – bezüglich der Vorgabe, wie die „regionale“ Ausrichtung auszulegen ist. So durften zum Heimspiel gegen Rostock vor einer Woche nur Zuschauer aus Stadt Trier und Landkreis Trier-Saarburg in die Halle. Dauerkarten-Inhaber aus Bitburg oder Wittlich kamen nicht rein. Nach Rücksprache mit dem zuständigen Ministerium in Mainz wird der vorgeschriebene „regionale Charakter“ auch mit Zuschauern aus Landkreisen Bitburg-Prüm, Bernkastel-Wittlich und Vulkaneifel gewährleistet sein. Heißt: Zuschauer aus dem gesamten ehemaligen Regierungsbezirk Trier dürfen sich das Spiel vor Ort anschauen, maximal 1000 sind zugelassen.