Gladiators Trier: Duell beim Tabellenvorletzten am Sonntag

Basketball : Gladiators Trier: Duell beim Tabellenvorletzten

Basketball: Vor dem Duell beim Tabellenvorletzten geht Gladiators-Trainer Christian Held auf Abstand und warnt vor dem Gegner.

Die Nase, die hat Christian Held nach dieser Woche ganz schön voll. „Im Training“, so erzählt der Trainer der Römerstrom Gladiators Trier am Freitagmittag arg verschnupft, „da habe ich versucht, mich weit von den Jungs fernzuhalten – das soll möglichst nur bei mir bleiben“. Bisher mit Erfolg: „Soweit ich weiß, habe ich keinen angesteckt  ich bin der Einzige mit Erkältung.“ Bleibt das bis Sonntag so, dann reisen die Gladiators am Sonntag fast vollzählig – bis auf die Verletzten Thomas Grün und Kyle Dranginis – zum Auswärtsspiel bei den Baunach Young Pikes (18 Uhr/www.airtango.live).

Die Franken sind Vorletzter, haben elf der vergangenen zwölf Spiele verloren – klingt nach einer einfachen Aufgabe für den Tabellensiebten, oder Herr Held? „Nein, ganz und gar nicht: Zum einen sind sie nur vier Punkte hinter dem ersten Nicht-Abstiegsplatz. Zum anderen lohnt ein Blick auf die beiden letzten Partien: Sie haben Schalke geschlagen und nur mit drei Punkten gegen Tabellenführer Chemnitz verloren – da entsteht dann doch ein anderes Bild.“

Baunach spiele mit sehr viel Tempo, versuche das Spiel hektisch zu machen, um den Gegner zu schlechten Entscheidungen in der Offensive zu zwingen. „Da ist es schwer, einen kühlen Kopf zu bewahren.“ Zu den Leistungsträgern im Team von Trainer Felix Czerny gehört Kristian Kullamäe. Der 19-jährige Shooting Guard ist der Sohn von Gert Kullamäe, der einst für GHP Bamberg in der 1. Bundesliga spielte. Neben dem Esten spielen auch Henri Drell, Adam Pechacek und Mateo Seric – der bei Triers 93:85-Erfolg im Hinspiel eine überzeugende Vorstellung ablieferte – eine starke Saison bisher. Und dann wäre da noch Louis Olinde. Der 20-Jährige hat in dieser Spielzeit erst eine Partie für Baunach in der ProA absolviert, steht ansonsten im Bundesliga-Kader von Brose Bamberg. Da der BBL-Fünfte allerdings bereits am Freitagabend in Jena spielte, könnte das Talent am Sonntag für Baunach auflaufen.

Bei den Gladiators ist die Stimmung nach dem Heimsieg gegen Quakenbrück am vergangenen Wochenende bestens. „Unter der Woche haben wir viel an unserer Pick-and-Roll-Verteidigung gearbeitet, was gegen Baunach sehr wichtig werden wird“, ahnt Held. Insgesamt gehe es darum, in der Defensive noch variabler zu werden. Kapitän Simon Schmitz, der im Spiel gegen Quakenbrück nicht nur sein Händchen von der Dreier-Linie wiederfand, sondern erneut einen Schlag auf den lädierten Daumen kassierte,  ist fit für den Auftritt in Franken. Christian Held betont: „Er hat alle Trainingseinheiten absolvieren können – Simon beißt sich durch.“

Das Spiel der Gladiators Trier bei den Baunach Young Pikes ist am Sonntag (18 Uhr) live im Internet unter www.airtango.live zu sehen.

Mehr von Volksfreund