Ausverkaufte Arena Gladiators Trier: Traditionsduell gegen Gießen vor mehr als 5000 Fans

Update · Es wird wieder voll: Mit über 5000 Zuschauern ist das Spitzenspiel der Gladiators gegen Gießen an diesem Sonntag (17 Uhr, SWT-Arena) ausverkauft.

Knapp 5100 Zuschauer werden am Sonntag zum Gladiators-Heimspiel gegen Gießen erwartet.

Knapp 5100 Zuschauer werden am Sonntag zum Gladiators-Heimspiel gegen Gießen erwartet.

Foto: Willy Speicher

Es ist gar nicht so lange her, da spielten die Römerstrom Gladiators in den Playoffs. Sie hatten Heimrecht, galten als möglicher Aufstiegsanwärter, sie zerlegten den Gegner im ersten Spiel regelrecht. Und begrüßten in der Arena gerade mal 1678 Fans. Jacques Schneider wird sich daran erinnern, der aktuelle Trierer Co-Trainer und Sportliche Leiter. Er war damals Co-Trainer beim Trierer Gegner Leverkusen, auch JJ Mann spielte bei den Giants, sie gewannen die folgenden drei Spiele mit den Rheinländern. Trier war raus. Es ist gerade mal zwei Jahre her.

Wenn die Trierer Anfang Mai 2024 im ersten Playoff-Heimspiel randürfen, werden keine 1678 Menschen kommen, sondern drei Mal so viele. Für diese Einschätzung braucht es nicht viel Fantasie. Schon das Hauptrunden-Spiel am Sonntag gegen Gießen werden 5000 Fans sehen (17 Uhr, SWT-Arena).

Wiedersehen der früheren Kollegen Zirbes und Benzing

Alle Sitzplatz-Tickets – mehr als 4500 – waren bereits am Freitagmorgen verkauft. Stehplatz-Karten waren am Freitagmittag zwar noch zu haben. Aber am Samstag waren auch die 500 Stehplätze weg. Die Tageskasse wird am Sonntag nicht mehr geöffnet, wie Geschäftsführer Andre Ewertz am Sonntagmorgen dem Volksfreund bestätigte. Schon das Heimspiel gegen Koblenz im Januar war im Vorfeld ausverkauft.

 Alte Zeiten (hier im Jahr 2017): Da spielten Robin Benzing und Maik Zirbes unter Bundestrainer Henrik Rödl in der Nationalmannschaft, am Sonntag spielen sie in Trier gegeneinander.

Alte Zeiten (hier im Jahr 2017): Da spielten Robin Benzing und Maik Zirbes unter Bundestrainer Henrik Rödl in der Nationalmannschaft, am Sonntag spielen sie in Trier gegeneinander.

Foto: Hendrik Schmidt

Gießen, aktueller Tabellendritter, ist neben Frankfurt das einzige Team, das die Trierer theoretisch noch überholen könnte. Die Gladiators wollen aber mit einem weiteren Sieg – es wäre der fünfte in Folge – die vorzeitige Hauptrunden-Meisterschaft und die Qualifikation für den BBL-Pokal feiern. Gießen ist aber sehr gut drauf, hat zuletzt sieben Partien in Folge gewonnen. Das Hinrundenspiel ging knapp an die Gladiators (85:81).

Die Partie hat auch auf dem Parkett einiges zu bieten: Etwa ein mögliches Wiedersehen der langjährigen Nationalteam-Kollegen Maik Zirbes, Gladiators-Center, und Robin Benzing, der vor der Saison zu den Mittelhessen gewechselt war. Hinter dem Einsatz von Benzing (167 Länderspiele) steht aber ein kleines Fragezeichen - beim Sieg gegen Kirchheim (72:70) kam er wegen einer einer Verletzung am kleinen Finger nicht zum Einsatz. Gießen-Center Stefan Fundic ist aber trotz einiger im Spiel gegen die Knights erlittener Blessuren einsatzfähig, wie die 46ers mitteilten. Gießen-Coach Frenki Ignjatovic kündigte an: „Trier ist verwundbar, das wollen wir aufzeigen.“ In dieser Saison verloren die Gladiators bislang nur ein Heimspiel.

Gladiators-Headcoach Don Beck freut sich auf ein Duell, „das auf jeden Fall Playoff-Charakter haben wird. Es ist toll, zum Ende der Hauptrunde ein solches Traditionsduell gegen einen so starken Gegner spielen zu dürfen.“

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