1. Sport
  2. Basketball
  3. Gladiators Trier

Gladiators Trier gewinnen erneut klar gegen Karlsruhe

Souveräner Heimsieg : Löwen gebändigt: Gladiators untermauern Playoff-Ambitionen

Im direkten Duell mit den Lions Karlsruhe um einen Playoff-Platz in der zweiten Basketball-Bundesliga haben die Römerstrom Gladiators Trier am Samstagabend mit 104:82 gewonnen.

Stark vom gewonnenen Sprungball bis zur Schluss-Sirene – die Römerstrom Gladiators Trier haben mit dem 104:82-Heimsieg gegen die Lions Karlsruhe ihre Ambitionen auf die Playoffs in der Zweiten Basketball-Bundesliga eindrucksvoll untermauert. Garai Zeeb (19) und Parker van Dyke (18) avancierten dabei punktemäßig zusammen mit Jonas Niedermanner (21) zu Triers Topscorern.

Van Dyke brachte die Gladiators nach wenigen Sekunden mit einem Zweier und anschließenden Freiwurf in Führung. Nach zwei Minuten stand es 9:2 für die Moselaner. Im Verlauf des ersten Viertels konnte Karlsruhes quirliger Stanley Whittaker, mit 1,83 Meter der kleinste Spieler auf dem Feld, Karlsruhe aber bis auf zwei Punkte heran bringen (9:7). So nah kam die die Mannschaft aus dem Badischen noch einmal kurz vor Ende des ersten Viertels heran (25:23). In den dramatischen Schluss-Sekunden verlor aber ihr sonst so sicherer Whittaker auf dem Weg zum Ausgleich den Ball und zwei Sekunden vor der Sirene zog Trier um vier Punkte davon. Karlsruhes leichtsinnige Ballverluste zu Beginn der zweiten zehn Minuten ließen die Gladiators auf auf 32:24 davonziehen. Radoslav Pekovic mit einem sehenswerten Dunk und schließlich Zeeb, der erst zwei Freiwürfe verwandelt um dann nach viereinhalb Minuten Triers erste zweistellige Führung zu sichern (42:31).

Karlsruhe versuchte mit der Einwechslung von Whittaker den Gladiators-Lauf zu bremsen. Ohne Erfolg. Eineinhalb Minuten vor der Halbzeitsirene erhöht Triers 2,11-Meter-Mann Austin Wiley die Führung auf 19 Punkte (57:19). Aber erst nach dem Seitenwechsel gelingt der erste 20-Punkte-Vorsprung (62:42). Karlsruhes Trainer Aleksandar Scepanovic schwor sein Team in der Kabine wohl darauf ein, bis zum Letzten zu kämpfen, wirklich weg vom 20-Punkte-Rückstand kamen die Lions aber nicht weg. Im Gegenteil: Je näher die halbe Stunde war, desto langsamer stellten die Karlsruher von Defensive auf Offensive um. Selbst Karlsruhes Whittaker wirkte müde. 83:57 nach einer halben Stunde, da konnte eigentlich nichts mehr schiefgehen. Und ging auch nicht! Ein Freiwurf durch Jonas Niedermanner brachte Trier 1:50 Minuten vor Schluss die 100 Punkte (101:77).