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Gladiators Trier können auf Finanzhilfe vom Bund hoffen

Basketball : Gladiators können auf Finanzhilfe vom Bund hoffen

Können sich die Römerstrom Gladiators Trier auf weitere finanzielle Unterstützung in der Corona-Krise freuen? Ein Hilfspaket soll finanziell angeschlagene Vereine retten. Was die Geschäftsführung des Vereins dazu sagt.

Neben der großen Fan-Spendenaktion im Frühjahr hat der Basketball-Zweitligist bisher 39 000 Euro Corona-Soforthilfe erhalten, von denen 30 000 Euro zurückgezahlt werden müssen. Außerdem, so heißt es vonseiten des Vereins, solle es von der Stadt 20 000 Euro geben.

In Berlin wird der Bundestag heute ein Hilfspaket für die professionellen und semiprofessionellen Sport-Ligen verabschieden. Heißt im Detail: Die Topligen im Basketball, Handball, Eishockey und Volleyball erhalten eine Nothilfe von 200 Millionen Euro. Profitieren können davon nun auch die 3. Fußball-Ligen der Männer und Frauen. Ohne diese Hilfe wären unter den Vereinen aus kleineren und mittelgroßen Städten besonders im Osten des Landes, bei denen Zuschauereinnahmen wegfallen, sonst erhebliche Insolvenzen zu erwarten, heißt es aus Regierungskreisen.

Die Nothilfe sieht vor, dass die ausbleibenden Zuschauereinnahmen in den Monaten April bis Dezember 2020 mit 80 Prozent der Nettoerlöse nach Abzug der Verkaufsgebühren und Mehrwertsteuer erstattet werden. Maximal kann ein Verein eine Zuwendung von 800 000 Euro erhalten, wenn er zuletzt mehr als eine Million an Zuschauereinnahmen gehabt hat. „Wenn ein Verein 100 000 Euro Einnahmen gehabt hätte, würde er 80 000 Euro bekommen“, erklärte CDU-Politiker Frank Steffel. Dies gelte für alle Clubs der 1. und 2. Ligen plus der 3. Fußball-Ligen sowie in besonderen Fällen für Verbände.

Andre Ewertz, Gladiators-Geschäftsführer, erklärt am Mittwoch auf Volksfreund-Anfrage: „Momentan haben wir noch keine weiteren Informationen zum Hilfspaket, werden aber definitiv die Beantragung der Unterstützung prüfen. In diesem Zusammenhang werden wir in den kommenden Tagen Kontakt mit der Liga aufnehmen und das weitere Vorgehen abstimmen.“