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Gladiators Trier: Letztes Heimspiel des Jahres gegen Karlsruhe

Zweite Basketball-Bundesliga : Gladiators Trier: Letztes Heimspiel des Jahres gegen Karlsruhe

Basketball: Die Römerstrom Gladiators Trier stehen vor ihrem letzten Heimspiel des Jahres. Wie Coach Marco van den Berg sein Team zum Sieg führen will.

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Es war ein turbulentes – auch für die Römerstrom Gladiators Trier. Coronabedingt vorzeitiger Saisonabbruch, neuer Coach, Geisterspiele – um nur einige Geschehnisse zu nennen. Letzteres steht für die Trierer Basketballer auch am heutigen Samstag auf dem Programm: Im letzten Heimspiel des Jahres empfangen die Gladiatoren in der zweiten Basketball-Bundesliga (ProA) die Karlsruhe Lions (ab 19.30 Uhr, live bei sportdeutschland.tv).

Die Ausgangslage Eines der Hauptprobleme der Gladiators in dieser Saison ist die fehlende Konstanz. Diese stellte sich – was die Ergebnisse angeht – in den vergangenen drei Partien ein. Problem: Drei Niederlagen in Serie sind zwar ergebnistechnisch konstant, aber alles andere als gut.

In der Tabelle sind die Gladiators dadurch nach fünf Niederlagen aus acht Spielen auf Platz zehn ab- und aus den Playoffrängen herausgerutscht. „Profisport ist am Ende da um zu gewinnen. Wir wollen einfach versuchen, die Playoffs zu erreichen“, sagt Coach Marco van den Berg. Allerdings sei das Team aktuell „weit entfernt davon, eine feste Mannschaft zu sein, die im Playoff-Modus ist“.

Der Gegner Platz acht, der für das Erreichen der Playoffs notwendig wäre, bekleidet aktuell der nächste Gegner aus Karlsruhe. Aus ebenfalls acht Partien gewannen die Lions vier, Trier könnte mit einem Sieg also tabellarisch aufschließen.  Marco van den Berg warnt vor allem vor den beiden Centern Maurice Marko Pluskota und Adam Pechacek: „Das sind wieder zwei physisch spielende Große. Das ist aktuell für uns die Herausforderung, dass wir da gut verteidigen.“

Der Kader Unter dem Korb soll auch Neuzugang Matt Freeman helfen. Auf der Position des Po­wer Forwards fallen weiter Jermaine Bucknor (Hüfte) und Jonathan Dubas (Daumen) aus. Der vor kurzem neu verpflichtete Freeman probierte bei der Niederlage gegen Rostock  viel, traf aber nur sehr wenige seiner Würfe (der TV berichtete). „Er ist noch nicht lange bei uns, wird uns aber auf Dauer beim Shooting die Entlastung geben, die wir brauchen“, sagt van den Berg.

Der Schlüssel zum Erfolg „Karlsruhe ist am Samstag der Favorit. Sie hatten noch keine Pause und sind gut in ihrem Rhythmus. Sie spielen eine gute Saison und haben einen ausgeglichenen Kader zusammengestellt. Vor allem im Rebounding sind sie sehr stark, da müssen wir gut dagegen arbeiten“, sagt Triers Trainer van den Berg.