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Gladiators Trier siegen 105:78 im Auswärtsspiel bei den Itzehoe Eagles

105:78 beim Tabellenvorletzten : Ganz locker: Gladiatoren rupfen die Adler

Zweiter Auswärtssieg in Folge: Die Gladiators Trier starteten am Samstagabend beim Tabellenvorletzten Itzehoe Eagles ganz stark – das reichte am Ende für einen jederzeit ungefährdeten 105:78-(59:33)-Sieg.

Den Schwung mitnehmen, die gute Stimmung nach dem Sieg in Vechta -  das war die Vorgabe von Interimstrainer Pascal Heinrichs beim Tabellenvorletzten. Und das setzte das Team vom Start weg aber so was von um. Am Ende stand der souveränste Auswärtssieg – und zudem eine überragende Quote aus der Distanz (55 Prozent) und von der Freiwurflinie (17 von 19). Und das bei wenigen Ballverlusten. Also: vieles, was bei den Trierern ausbaufähig schien, war nun richtig gut.

„Wir waren sehr gut vorbereitet, sehr fokussiert, sehr konzentriert  – das war ein sehr starkes Spiel von uns, vor allem in der ersten Halbzeit“, sagte Trainer Pascal Heinrichs nach dem Spiel. „Wenn man mit 25, 30 Punkten vorne liegt, gibt‘s auch mal ein, zwei Nachlässigkeiten. Aber wir hatten das am Ende des dritten Viertels wieder unter Kontrolle. Die Jungs können stolz auf sich sein. Ich bin sehr zufrieden.“    

Dass die Gladiators Größenvorteile haben, war klar. Aber auch in praktisch allen anderen Belangen waren die Trierer zu Beginn überlegen. Es lief richtig rund bei den Gästen, schon der erste Dreier von Thomas Grün saß (2:5). Nach drei Minuten führten die Trierer bereits zweistellig (12:2).

Und das beflügelte die Gladiators, die konzentriert weitermachten und den Eagles vor coronabedingt nur 50 Zuschauern die Grenzen aufzeigten. Der Aufsteiger war sichtbar beeindruckt von der bis dahin besten Saisonleistung der Gladiators, wenn auch bei dezimierten Gastgebern. Schon zum Ende des ersten Viertels führten die Trierer mit fast 20 Punkten (33:14).

Bei den Gladiators lief auch im zweiten Viertel fast alles. Zur Halbzeit lag die Dreier-Quote bei 58 Prozent – und die Würfe aus der Distanz sind  in dieser Saison eher ein Problem der Gladiators. Trier erhöhte auf 42:14. Selbst die schwierigsten Würfe passten - etwa Brody Clarkes Wurf im Fallen zum 50:24. Der Kanadier spielte wieder auf Topniveau.  

Gefühlt hatten die Trierer das Spiel schon zur Halbzeit gewonnen. Der Gegner: zu harmlos. Die Gladiators: zu dominant. Aber nin der Halbzeitpause hatten sich die Eagles etwas vorgenommen, sie kamen viel bissiger aus der Kabine. So gewannen sie mehr Rebounds als zuvor – und auch die Trierer Offensive hatte nun mehr Probleme.

Itzehoe verkürzte auf 50:67, dann auf 53:68 – ging da etwa noch was? Nein! Die Trierer antworteten bis zum Viertelende mit einem 13:1-Lauf. Die Gladiators konnten sich auf ihrer Dreier verlassen. Mit einem 81:54 gingen die Trierer ins letzte Viertel. Das Spiel war durch. Über 87:55 und 90:60 und 100:71 ging es weiter. Itzehoe verlor damit zum 16. Mal in den letzten 17 Spielen - aber so chancenlos wie gegen Trier an diesem Abend waren sie praktisch nie. Am kommenden Samstag treffen die Gladiators in der Arena auf Karlsruhe.

Trier: Zeeb 13, van Dyke 11, Wolf 21, Grof 10, Grün 8, Niedermanner 5, Almstedt 6, Clarke 23, Wiley 8

Beste Schützen Itzehoe: Beck 23, Schmikale 20