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Gladiators Trier stehen in der Pro A als Playoff-Teilnehmer fest

Saison geht weiter : Gladiators: Die Playoffs sind sicher – und so ist noch Platz vier drin

Am Wochenende herrschte noch eine kleine Unsicherheit, ob die Gladiators Trier in die Basketball-Playoffs einziehen können. Nun herrscht Gewissheit. Doch jetzt drängt schon die nächste Frage.

Das Statistik-Tool „Tabellen-Prognose“ auf der Internetseite der 2. Basketball-Bundesliga ist sich schon seit Mittwochabend sicher: Die Gladiators Trier können, wenn man alle übrigen Spiele und Konstellationen berücksichtigt, im schlechtesten Fall noch auf Platz acht landen. Das heißt: Die Playoff-Teilnahme wäre demnach bereits vor dem letzten Spiel der Normalrunde am Samstag beim Tabellenletzten Ehingen gesichert. Das kleine Problem daran war - jedenfalls bis Donnerstagabend, als die Liga die Berechnung bestätigte: Die Angabe ist ohne Gewähr, und der Weg der Berechnung schwer zu überprüfen. Was in Ligen, in denen der Direktvergleich eine zentrale Rolle spielt, nicht unbedingt leicht ist – vor allem, wenn am Ende der Normalrunde theoretisch mehrere Teams jeweils 18 Siege auf dem Konto haben könnten.

Dann kam aber von den Gladiators die offizielle Bestätigung: Nach den Niederlagen von Hagen und Nürnberg am Mittwochabend können die Trierer nicht mehr von einem Playoff-Platz verdrängt werden. Svenja Bahlke von der Pro A erklärt auf TV-Anfrage hin die Konstellation: „Trier kann in keinem der 6er-, 5er oder 4er-Vergleiche noch unter Platz acht rutschen. Die Playoffs sind also sicher“, sagt sie. „Für das Heimrecht gibt es sehr viele Konstellationen, die unter anderem mit dem Ausgang des Nachholspiels der PSK LIONS am Montag zusammenhängen können. Trier hätte nur dann zuerst Heimrecht, wenn Leverkusen gegen Paderborn gewinnt und die PSK LIONS ebenfalls beide Spiele gewinnen. In einem 4er-Vergleich wäre Trier dann Erster und somit auf dem vierten Platz.“ Bei einem Dreier-Vergleich ohne Karlsruhe seien – je nach Höhe des Leverkusener Sieges – Leverkusen oder Paderborn vor den Gladiators.

Starten die Gladiators mit einem Heimspiel oder auswärts?

Was die Platzierung und den Gegner betrifft, da weiß man daher frühestens am Samstagabend mehr – und spätestens am Montagabend, wenn die letzten beiden Nachholspiele der Normalrunde über die Bühne gegangen sind. Das Erreichen von Platz vier würde bedeuten, dass die Gladiators mit einem Heimspiel an Gründonnerstag ins Viertelfinale starten könnten. Deutlich wahrscheinlicher ist aber die Variante, dass die Gladiators zuerst auswärts antreten müssen – und sie an Ostersonntag zum ersten Mal in der Arena antreten werden. Im vergangenen Jahr hatten die Gladiators die Playoff-Runde verpasst.

Am Samstag will das Team von Cheftrainer Pascal Heinrichs aber erst mal den 19. Saisonsieg perfekt machen. Auch wenn in dieser Pro-A-Saison oft der Spruch galt „jeder kann jeden schlagen“, so galt das nicht für das junge Team aus Ehingen. Der Tabellenletzte war zumeist überfordert, gewann bisher nur ein Spiel und steht längst als Absteiger in die Pro B fest. Auch in Trier waren die Ehinger im Hinrundenspiel chancenlos.

Laut Gladiators soll die Playoff-Runde unter dem Motto „Believe in Green“ stehen. Falls die Trierer auf Platz sechs bleiben würden, wäre Jena der Gegner im Viertelfinale treffen – bei den Thüringern steht schon fest, dass sie die reguläre Runde auf Platz drei beenden werden. An das letzte Gastspiel im März in Jena werden sich die Trierer gerne erinnern – das gewannen die Gladiators knapp.

Ehingen - Römerstrom Gladiators, Samstag, 19.30 Uhr, kostenloser Livestream: sportdeutschland.tv