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Gladiators Trier verlieren Playoff-Heimspiel gegen Bayer Giants Leverkusen

Basketball-Playoffs : Es wird eng: Gladiators verlieren Heimspiel - nun hilft nur ein Auswärtssieg!

Jetzt stehen die Gladiators Trier unter Zugzwang: Nach der 75:81-Niederlage im dritten Playoff-Spiel gegen Leverkusen führen die Giants in der Serie nun mit 2:1.

Die Trierer brauchen am Freitagabend in Leverkusen einen Sieg, um dann in einem dritten Heimspiel am Sonntag eine Chance auf die Halbfinal-Teilnahme zu erhalten. Am Mittwoch überzeugten die Trierer nur in der zweiten Halbzeit, da war bis zur letzten Minute noch alles drin - aber die anfangs klar überlegenen Leverkusener hatten das bessere Ende für sich.

So voll wie am Mittwochabend war die Arena schon lange nicht mehr bei den Gladiators, 2200 Zuschauer schauten sich die Partie an. Richtig laut wurde es zu Beginn vor allem dann, wenn Leverkusens Luis Figge den Ball hatte - er hatte sich bei vielen Trierer Fans vor allem beim Sieg der Giants im zweiten Playoff-Duell unbeliebt gemacht. Figge ließ sich davon aber nur wenig ablenken – und sein Team schon gar nicht. Die Giants hatten zu Beginn alles im Griff. Die Gladiators kamen offensiv kaum unter den Korb – und die Würfe von außen fielen nicht. Eine sehr schlechte Kombination.

Gladiator Trier waren gegen Bayer Giants Leverkusen schnell im Rückstand

So erhöhten die Gäste über 5:2 und 11:4 auf 19:6. Vor dem Viertelende verwandelte Figge zwei Freiwürfe und stellte auf 26:11 – es war ein Viertel zum Vergessen für die Trierer, die zu keiner Zeit das Spiel unter Kontrolle bekamen. Da ging ein Einwurf mal ins Nichts, Pässe flogen ins Leere, Korbleger weit vorbei und auch bei den Rebounds – der größten Trierer Stärke – waren die Giants etwas besser.

Das änderte sich im zweiten Abschnitt nicht wirklich. Am Willen oder der Aggressivität fehlte es den Trierern nicht. Aber die ungewohnte Schwäche in der Offensive war eklatant, dieser Murphy‘s-Law-Moment, das nichts hilft, egal, was man probiert – was auch für starke Defense der Rheinländer spricht, die in der Folge auf 35:16 erhöhten. Es war ein gewaltiger Unterschied zum ersten Playoff-Heimspiel, das die Gladiators ganz locker gewannen.

Es brauchte Aktionen, die das Team und die Fans mitreißen: Wie etwa ein tolles Alley-oop-Anspiel von Grof auf Dan Monteroso (23:36). Aber das war eine Ausnahme. Schon in den nächsten Aktionen wurden leichte Punkte liegen gelassen. Mit 16 Punkten Rückstand ging es in die Pause – mit der Erkenntnis, diese Halbzeit ruckzuck vergessen zu müssen.

Gladiators schaffen sogar noch den Ausgleich

Und das ging dann auch ganz schnell: Gut drei Minuten waren in der zweiten Halbzeit gespielt, da sah sich der Gästetrainer schon zur ersten Auszeit gezwungen: Da lagen die Gladiators nur noch 40:47 zurück, bei eigenem Ballbesitz. So konnte es weitergehen - und so ging es weiter. Bis auf zwei Punkte kamen die Trierer im dritten Viertel ran. Am Ende des Abschnitts stand es 51:57, da war wieder alles drin.

Beste Stimmung herrschte dann im Schlussviertel nach anderthalb Minuten in der Halle - da hatte Austin Wiley ausgeglichen (57:57). Die Partie blieb eng, mit leichten Vorteilen für die Giants (63:69). Parker Van Dyke brachte sein Team per Dreier wieder ran (68:71), Zeeb legte nach (70:71). 26 Sekunden vor Schluss traf Quentin Goodin für die Giants zum 78:75. Auszeit Trier. Nach einem zu hohen Pass und einem Foul an Figge war das Spiel dann aber entschieden.

Viertelstände: 14:28, 27:43 (Halbzeit),51:57, 75:81

Beste Schützen Trier: Van Dyke 16, Wiley 13, Grof 9

Hier geht es zur Bilderstrecke: Basketball-Playoffs: Gladiators Trier vs. Bayer Giants Leverkusen