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Basketball
Siegesserie gerissen: Gladiators Trier verlieren nach schwachem Auftritt in Ulm

Gladiators
Gladiators FOTO: VSarnelli / Vincenzo Sarnelli
Ulm. Basketball-Zweitligist Römerstrom Gladiators Trier hat nach zuletzt vier Siegen in Serie wieder eine Niederlage kassiert. Durch eine ganz schwache Leistung mit schlechter Verteidigung und vielen Fehlern in der Offensive unterlag das Team von Trainer Marco van den Berg mit 86:99 (43:50) beim Drittletzten Orange Academy Ulm.
Marek Fritzen

Das war gar nichts – vor allen Dingen keine Verteidigung: Nach einer über weite Strecken enttäuschenden Leistung beim Drittletzten OrangeAcademy Ulm hat Basketball-Zweitligist Römerstrom Gladiators Trier am Samstagabend nach zuletzt vier Siegen in Serie wieder ein Spiel verloren – 86:99 (43:50) heißt es am Ende.

Trier verschläft den Start komplett (3:11), lässt über weite Strecken des Spiels vieles davon vermissen, was es beim Heimsieg gegen Crailsheim Ende Dezember noch ausgezeichnet hatte. Am auffälligsten: in der Defense fehlt es an Intensität, Konzentration und Cleverness.

Die Gladiatoren agieren schläfrig, helfen sich defensiv nicht gegenseitig und ermöglichen den Ulmern so immer wieder einfache Korbleger. 50 Ulmer Punkte nach 20 Minuten sind ein Beleg dafür (43:50).

Der Drittletzte aus Schwaben ist das bessere Team, setzt die Gladiators durch eine sehr aggressive Verteidigung immer wieder unter Druck. Trier hat Probleme, gegen das Doppeln der Ulmer eine Lösung zu finden. Zu selten gelingt es, den Ball in die Zone zu bringen. Immer wieder kommt es zu Missverständnissen in der Offensive, in deren Folge der Ball den Mitspieler verpasst, und im Aus landet. Da zumindest viele Dreier sitzen, bleibt es zur Pause ein enges Spiel.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wird’s dann richtig unterirdisch aus Gladiators-Sicht. Wieder verpennt Trier den Start. Auf 21 Punkte baut das Nachwuchsteam von Bundesligist ratiopharm Ulm mit den starken David Krämer und Marcell Pongo den Vorsprung aus (51:72). Obwohl Gladiators-Coach Marco van den Berg schon in Halbzeit eins eine Auszeit nach der anderen nimmt, seine Spieler immer wieder lautstark zusammenfaltet, wacht das Team nur vorübergehend mal auf und kämpft sich Mitte des dritten Viertels zurück ins Spiel (70:78). Kurzzeitig stimmt die Intensität mal in der Defensive. Doch das ist nur ein Aufflackern.

Schon bald darauf machen sich die Gladiatoren alles wieder kaputt. Durch Ballverluste, viele Offensivfouls, nicht verwandelte Freiwürfe, weiterhin schwache Defensivarbeit und Ratlosigkeit vor der geschickten Ulmer Zonen-Verteidigung wächst der Vorsprung wieder an. Ulm bringt es am Ende locker über die Zeit.

Ein kämpferischer Jermaine Bucknor reicht nicht aus, um den fünften Sieg in Serie einzutüten.

Nun geht’s zu Hause gegen die Topteams Vechta (14. Januar) und Köln (20. Januar).