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Basketball
Gladiators verlieren letztes Hauptrundenspiel - Playoff-Gegner steht fest

Mit den Gladiators in Nürnberg im Einsatz: Jermaine Bucknor.
Mit den Gladiators in Nürnberg im Einsatz: Jermaine Bucknor. FOTO: Gladiators Trier / TV
Trier. Basketball-Zweitligist Römerstrom Gladiators Trier hat am Samstagabend bei den Nürnberg Falcons mit 75:81 (33:38) verloren. Damit steht fest, dass das Team von Trainer Marco van den Berg im Playoff-Viertelfinale auf Heidelberg trifft. Von Marek Fritzen
Marek Fritzen

Das war nichts: Die Römerstrom Gladiators Trier beenden die Hauptrunde der ProA mit zwei Niederlagen. Nach der Pleite im Heimspiel gegen Kirchheim aus der vergangenen Woche hat Trier auch das letzte Hauptrundenspiel am Ostersamstag in Nürnberg verloren. 75:81 (33:38) heißt es am Ende beim Tabellenzwölften aus Franken. Die Gladiators zeigen dabei über weite Strecken keine gute Leistung.

„Das war keine Playoff-Form“, resümiert Trainer Marco van den Berg nach dem Spiel. Zwar habe sein Team sich immer wieder zurückgekämpft – zwischenzeitlich lag Trier klar hinten (38:50) – sich aber häufig durch einfache Ballverluste und blöde Fouls selbst geschadet. „Wir hatten die Chancen, das Spiel zu drehen, aber wir haben sie nicht genutzt“, so der Coach.

Die von Marco van den Berg vor dem Duell geforderte hohe Intensität fehlt über weite Strecken. Speziell zu Beginn der zweiten zehn Minuten agieren die Gladiatoren offensiv kopflos. Zu oft setzt das Team auf Dreier – zu oft vergeblich (10 Prozent Trefferquote Mitte des zweiten Viertels). Hinzu kommt, dass die Aggressivität in der Defensive fehlt, immer wieder gestatten die Jungs von der Mosel den Falcons einfache Körbe.

Zwar steigern sich die Gladiatoren in Hälfte zwei, gehen nach einem Dreier von Kevin Smit in den Schlussminuten sogar nach langem Rückstand mal wieder in Führung (68:67), leisten sich aber weiterhin entscheidende Fehler im Spielaufbau.

Lichtblicke auf Gladiators-Seite sind Justin Alston mit 14 Punkten, zwei Assists und vier Rebounds sowie Kyle Dranginis mit 19 Punkten, einem Assist und drei Rebounds. Für Letztgenannten gibt’s nach dem Spiel ein Lob vom Coach: „Kyle hat es heute gut gemacht, hat Verantwortung übernommen. Das war stark.“ Zu wenig dagegen, so van den Berg, sei von seinen Führungsspielern Simon Schmitz und Jermaine Bucknor gekommen.

Eine Schrecksekunde gibt’s dann noch wenige Sekunden vor Schluss. Gladiator Stefan Ilzhöfer liegt am Boden, hat sich an der Schulter verletzt, wird später in ein Nürnberger Krankenhaus gebracht. Van den Berg informiert nach Spielende: „Er soll dort genauer untersucht werden, wird aber mit uns zurück nach Trier fahren.“

Durch die Trierer Niederlage und weil sowohl Karlsruhe als auch Köln ihre Spiele am Samstagabend gewinnen konnten, bleibt Trier auf dem sechsten Platz und reist voraussichtlich nächste Woche Sonntag (8. April) zum ersten Playoff-Viertelfinalduell nach Heidelberg, das nach der Hauptrunde den dritten Platz belegt.

„Heidelberg“, so findet Triers Trainer, „ist eine gute Mannschaft, sie haben eine tolle Saison gespielt. Aber wir wollen die Serie natürlich für uns entscheiden“.

In der Hauptrunde gab’s jeweils einen Sieg und eine Niederlage gegen das Team aus Baden-Württemberg, das sein letztes Hauptrundenspiel am Samstagabend in Hamburg mit 81:82 verloren hat.

Statistik

Punkte Trier: Alston 14, Dranginis 19, Smit 8, Bucknor 4, Hennen 0, Schmikale 6, Schmitz 6, Grün 0, Ilzhöfer 5, Buntic 2, Nortmann 4, Shoutvin 7 – Viertelstände: 19:20/33:38/57:63/75:81