| 19:17 Uhr

Basketball
Basketball: Gladiators vor dem Playoff-Beginn – „Es kann losgehen“

Die Playoffs können beginnen: Am Sonntag geht’s los für die Gladiators Trier in Heidelberg.
Die Playoffs können beginnen: Am Sonntag geht’s los für die Gladiators Trier in Heidelberg. FOTO: sjs / Sebastian J. Schwarz / Sebastian J. Schwarz
Trier. Vor dem Auftakt der Playoff-Viertelfinal-Serie in Heidelberg am Sonntag (17 Uhr/www.airtango.live) freuen sich die Gladiators Trier über eine Rückkehr. Von Marek Fritzen
Marek Fritzen

  Marco van den Berg ist die Vorfreude am Freitag deutlich anzumerken. „Playoffs“, sagt der Trainer der Römerstrom Gladiators Trier, „das ist Spannung, das sind Emotionen, das ist Taktik – es ist der Gipfel, auf den wir während der gesamten Saison hingearbeitet haben, es kann losgehen“. Für den Niederländer ist es die dritte Playoff-Teilnahme mit den Gladiatoren. Nachdem es in der Saison 2015/16 bis ins Halbfinale ging – wo dann gegen Aufsteiger Science City Jena Endstation war – schied das Team in der Spielzeit 2016/17 nach fünf packenden Duellen mit den Niners aus Chemnitz im Viertelfinale aus.

Ab Sonntag heißt der Playoff-Viertelfinal-Gegner MLP Academics Heidelberg (Sonntag, 17 Uhr/Halle Olympiastützpunkt Heidelberg). Das Team von Trainer Branislav Ignjatovic hat die Hauptrunde mit 19 Siegen auf Tabellenplatz drei beendet und das letzte Spiel der regulären Spielzeit in Hamburg vergangene Woche hauchdünn verloren (81:82).

Während Trier das Heimspiel in der Hinrunde gewinnen konnte (87:76), verlor das Team von Coach van den Berg im Februar in Heidelberg mit acht Punkten (77:85) – allerdings ohne den damals verletzten Jermaine Bucknor. Zu den Leistungsträgern der Kurpfälzer zählen neben Aufbauspieler Niklas Würzner (siehe TV vom 6. April) die US-Amerikaner Eric Palm (11,6 Punkte, 3,1 Assists), Shyron Ely (14,7/3) und Evan McGaughey (11,6/2,1) sowie die Deutschen Albert Kuppe (9,4/0,8) und Niklas Ney (8,1/0,8).

Die Gladiatoren, so betont Coach Marco van den Berg, haben die beiden Niederlagen zum Abschluss der Hauptrunde gegen Kirchheim und Nürnberg derweil abgehakt. „Wir haben daraus gelernt und gehen jetzt vollkommen fokussiert in die Playoffs.“

Für ein wenig Extra-Schwung zum Playoff-Start sorgt am Freitag dann noch eine Personalie. Nachdem der Club am Donnerstag vermeldet hatte, dass Flügelspieler Stefan Ilzhöfer aufgrund einer anstehenden Schulter-OP für die kompletten Playoffs ausfällt (der TV berichtete am 6. April), hat ein anderer Spieler seine Verletzung offenbar weitgehend auskuriert: Center Johannes Joos kehrt nach seiner im Februar erlittenen Knieverletzung ins Team zurück, reist am Sonntag mit zu Viertelfinal-Duell Nummer eins: „Vielleicht spielt er schon in Heidelberg, geplant ist sein Einsatz aber auf jeden Fall am Mittwoch in Spiel zwei“, verkündet Triers Trainer am Freitag.

Wer am Sonntag nicht mit nach Heidelberg reisen kann, um die Gladiatoren zu unterstützen, kann das erste Playoff-Viertelfinale ab 17 Uhr  live im Internet unter www.airtango.live verfolgen. Das erste Playoff-Heimspiel steigt am kommenden Mittwoch (11. April) um 20 Uhr in der Arena Trier.