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Held und Herrera: Neue Aufgaben in der Basketball-Bundesliga

Ex-Gladiators : Held und Herrera: Neue Aufgaben in der Basketball-Bundesliga

Am Donnerstag sind gleich drei Nachrichten im deutschen Basketball bekannt geworden, die die Fans in Trier interessieren dürften. Der ehemalige Gladiators-Trainer coacht nun an der Seite des vielleicht bekanntesten deutschen Übungsleiters.

Die erste Meldung betrifft Ex-Gladiators-Cheftrainer Christian Held. Der 31-Jährige hat einen neuen Club gefunden und arbeitet zukünftig als Co-Trainer von Chefcoach Dirk Bauermann für Triers ProA-Konkurrenten Rostock Seawolves. Held, der seit 2016 für die Gladiators gearbeitet hatte – zunächst als Assistent von Marco van den Berg, dann als Cheftrainer – und mit dem Club drei Mal die Playoffs erreichte, wird an der Ostsee Nachfolger des vorherigen Bauermann-Assistenten Andreas Barthel. Auf der Homepage der Rostocker erklärt Christian Held: „Es ist für mich eine große Chance, mit einem so erfahrenen und erfolgreichen Trainer wie Dirk Bauermann zusammenarbeiten zu dürfen. Rostock ist ein sehr interessanter Standort, der in den letzten Jahren eine unglaubliche Entwicklung vollzogen hat. Ich freue mich, mit meiner Erfahrung und Expertise dazu beitragen zu dürfen, diese Entwicklung fortzuschreiben.“ Dirk Bauermann, der früher unter anderem die Nationalmannschaft und Bayern München trainiert hatte, übernahm das Traineramt in Rostock Anfang 2020 und stand mit dem Club beim Corona-Saisonabbruch auf Rang 12.

Nachricht Nummer zwei mit Trier-Bezug betrifft Sebastian Herrera. Der frühere TBB- und Gladiators-Akteur, der von 2014 bis 2017 an der Mosel aktiv war, dort auch sein Abitur machte, wechselt innerhalb der Bundesliga von den Crailsheim Merlins zu den Baskets Oldenburg. Nachdem der chilenische Nationalspieler, der auch einen deutschen Pass besitzt, eine überragende Bundesligaspielzeit hingelegt hatte, waren gleich mehrere Clubs auf den 22-Jährigen aufmerksam geworden.

Und damit zu Nachricht Nummer drei: Diese betrifft die Eisbären Bremerhaven. Der Club aus dem Norden, der die abgebrochene ProA-Saison auf dem zweiten Platz abgeschlossen und somit sportlich den Aufstieg in die 1. Liga gepackte hat, wird den Schritt in die Bundesliga nicht gehen. Dies verkündete der Club nun. Hintergrund sind wirtschaftliche Engpässe. Bremerhaven will auch in der kommenden Saison wieder ProA spielen.