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Kommentar zu Hygienekonzept bei Bremerhaven - Trier: Einer hat geschlampt!

Kommentar zu Hygienekonzept bei Bremerhaven - Trier : Liga oder Verein – einer hat geschlampt!

Zu viele Personen neben dem Feld: Das Hygienekonzept der 2. Basketball-Bundesliga sorgt bei einem Spiel in Bremerhaven für Verwirrung. Wenn so sicherer Sport aussieht, muss der Spielbetrieb eingestellt werden.

Mit jeder Verlängerung oder Verschärfung des Lockdowns steht der Profisport auf dem Prüfstand. Wollen Ligen und Vereine weiterspielen, müssen Konzepte perfekt umgesetzt werden. Wenn das in Bremerhaven der Fall war, dann muss die Liga den Spielbetrieb einstellen. 

Dass Personen, die für die Aufrechterhaltung des Spielbetriebes nicht benötigt werden, derart nah am Feld sitzen, darf nicht sein. Ungeachtet dessen, ob sich ein Spieler oder eine andere Person dadurch infiziert: Solche Szenen sind ein Schlag ins Gesicht für jeden Menschen, der aktuell nicht seinem Beruf nachgehen darf – und der Vereine, die sich vorbildlich an die Konzepte halten.

Die Liga wird diese Partie analysieren. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder es lief alles nach Plan (dann muss das Konzept überarbeitet werden), oder die Eisbären haben gegen Auflagen verstoßen (dann muss es eine hohe Strafe geben). Schon vor der Analyse steht fest: Eine der beiden Parteien hat hier geschlampt. Wenn so wie am Mittwoch in Bremerhaven sicherer Sport aussehen soll, dann kann man zum Wohle aller nur raten: Hört auf zu spielen!

c.thome@volksfreund.de