Mit guten Nachrichten und guten Wünschen in die Playoffs

Basketball : Mit guten Nachrichten und guten Wünschen in die Playoffs

Es ist soweit: Die Römerstrom Gladiators Trier starten heute Abend (19.30 Uhr/www.airtango.live) ins Playoff-Viertelfinale gegen Nürnberg. Welche positive Nachricht Trainer Christian Held nach dem Abschlusstraining zu verkünden hat und was Ex-Spieler, Fans und Prominente dem Team mit auf den Weg geben (Fotostrecke).

Das Allerwichtigste verkündet Christian Held am Freitagmittag. Das Abschlusstraining in der Arena Trier ist da soeben zu Ende gegangen. Gleich steigt der Trainer der Römerstrom Gladiators Trier mit seinem Team in den Bus – ab in Richtung Franken, wo Trier heute Abend zum ersten Playoff-Viertelfinalspiel bei den Nürnberg Falcons antritt (19.30 Uhr/www.airtango.live). Christian Held berichtet: „Es gibt keine neuen Verletzten.“ Das ist eine sehr gute Nachricht für den Chefcoach – und noch dazu eine, die alles andere als selbstverständlich ist für die Herren in Grün. Denn: Bei einem eben solchen Abschlusstraining hatte sich Kyle Dranginis kürzlich vor dem Ehingen-Spiel zwei Außenbänder im Fuß gerissen – Saison-Aus. Der nächste Rückschlag nach dem Handbruch von Kapitän Simon Schmitz.

Und am Freitagmittag hat Christian Held noch was zu berichten, das die Gladiators-Fans erfreuen dürfte. Es geht um Jermaine Bucknor, den Routinier, der sich in den vergangenen Tagen mit Achillessehnen- und Wadenproblemen herumgeschlagen hatte: „Auch bei Jermaine sieht’s gut aus, es geht bergauf – wir sind guter Dinge, dass er in Nürnberg spielen kann.“

Somit sind bis auf Dranginis und Schmitz am Samstagabend alle mit an Bord, wenn die Gladiatoren in der Halle am Airport – einem Zelt am Nürnberger Flughafen – auf den Tabellendritten treffen. Nachdem Trier die Falken beim 81:61-Auswärtssieg in der Hinrunde mal so richtig gerupft hatte, setzte es im Rückspiel im Februar eine 70:86-Heimpleite für die Gladiatoren. Die Falcons donnerten mit Vollgas durch das letzte Haupt­runden-Drittel, gewannen zehn Spiele in Serie. Christian Held betont: „Nürnberg ist für mich der ganz klare Favorit: Zehn Spiele am Stück gewinnt man nicht durch Zufall.“

Bleibt die Frage: Vorteil oder Nachteil zuerst auswärts antreten zu müssen? Held: „Generell ist es ein Vorteil, zu Hause zu spielen: Man hat weniger Anreise in einer solchen Playoff-Serie. Aber Nürnberg hat auch den Druck, das erste Spiel gewinnen zu müssen – sonst ist deren Heimvorteil futsch. Diesen Druck haben wir nicht.“

Bitter für die Franken: Unter der Woche riss sich das junge deutsche Talent Matthew Meredith die Achillessehne. Der 18-Jährige fällt für die Playoffs aus.

Das Team, das in der Best-of-Five-Serie zuerst drei Spiele gewonnen hat, steht im Halbfinale.

Nürnberg - Gladiators Trier: Samstag, 19.30 Uhr, www.airtango.live. Spiel 2: 10. April, 19.30 Uhr in Trier.