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Pro A: Gladiators Trier und 7 Konkurrenten kämpfen um Playoff-Plätze

Fünf freie Plätze : Ganz enges Rennen - Gladiators Trier und sieben Konkurrenten kämpfen um freie Playoff-Plätze

2. Basketball-Bundesliga: Das Rennen um die Playoffs ist so offen wie nie. Die Trierer Gladiators sind mittendrin.

(AF) Eine Tabellenprognose ein paar Tage vor dem letzten Spieltag der der regulären Runde? Die sieht in einer Basketball-Liga mit Playoff-Runde oft etwa so aus: Zwei, drei Teams rangeln sich noch um einen der Playoff-Plätze – und zwei, drei Teams im Keller vielleicht noch um einen Platz über dem Strich. Zumindest, was den Kampf um den Klassenerhalt angeht, ergibt sich in diesem Jahr in der zweite Basketball-Bundesliga ein eher übliches Szenario: Ehingen und Itzehoe sind bereits sicher abgestiegen – und Schwenningen und die Artland Dragons machen den dritten Absteiger unter sich aus.

Aber die Konstellation um die Playoff-Plätze ist außergewöhnlich: Das beweist ein Statistik-Tool auf der Internetseite der Pro A. Bei der Tabellenprognose wird angezeigt, auf welchem Platz ein Team noch landen kann – inklusive aller Möglichkeiten, der Nachholspiele und der Direktvergleiche. Fest steht bisher: Rostock, Tübingen und Jena werden die Plätze eins bis drei unter sich ausmachen. Die Teams werden also jeweils mit einem Heimspiel ins Playoff-Viertelfinale starten. Laut der Tabellenprognose können aktuell aber noch sechs (!) Teams die Normalrunde auf Platz vier beenden, darunter auch die Gladiators Trier. Wobei da einige Faktoren zusammenkommen müssten – ein Trierer Sieg in der letzten Partie bei Absteiger Ehingen allein reicht nicht aus. Jedes einzelne dieser sechs Teams – Paderborn, Leverkusen, Trier, Karlsruhe, Nürnberg und Hagen – könnte aber auch noch aus den Playoffs fliegen. Umgekehrt kann es der aktuelle Tabellenelfte Kirchheim noch auf Platz sieben schaffen.

Gut möglich, dass auch nach letzten Spieltag am kommenden Samstagabend noch Fragen offen bleiben werden – erst am Montag, 11. April, stehen die letzten beiden Spiele an. Vor allem in der Partie Schwenningen gegen Karlsruhe kann es dann noch um viel gehen.

Etwas weniger unübersichtlich dürfte die Lage schon nach den Nachholspielen am Mittwochabend sein. Dann gibt’s in den Spielen Nürnberg und Paderborn sowie zwischen den Kirchheim Knights und Phoenix Hagen echten Kampf um die Playoff-Plätze.