Basketball Protest, Videobeweis und eine klare Ansage: ProA äußert sich zu umstrittener Gladiators-Niederlage in Jena

Trier/Jena · Nach der fragwürdigen 84:85-Niederlage der Römerstrom Gladiators Trier vom Sonntagabend bei Science City Jena hat sich nun der Liga-Geschäftsführer zu diesem Thema zu Wort gemeldet.

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Foto: Verein

Die 84:85-Pleite der Römerstrom Gladiators Trier bei ­Science City Jena vom Sonntagabend, sie ist auch am Montag noch ein großes Thema rund um den Basketball-Zweitligisten von der Mosel. Stinksauer hatten Gladiators-Coach Christian Held („die haben uns das Spiel geklaut“) und Geschäftsführer Achim Schmitz („wir fühlen uns verschaukelt“) im Volksfreund auf die Niederlage in allerletzter Sekunde reagiert. Der Grund für den Ärger: Nach starkem Auftritt beim Thüringer Aufstiegsaspiranten hatte Jordan Geist sein Team 2,7 Sekunden vor dem Ende mit 84:82 in Führung gebracht. Nach einer folgenden Jenaer Auszeit ging’s weiter mit Einwurf Jena in Triers Hälfte. Der Ball flog ins Feld, landete kurz danach wieder im Aus. Noch zwei Sekunden. Es folgte der nächste Jenaer Einwurf. Wieder landete die Kugel danach im Seiten-Aus. Auf der Uhr nur noch 0,1 Sekunden. Doch der Technische Kommissar korrigierte die Uhr, machte aus 0,1 0,4 Sekunden. Wieso er das tat, blieb zunächst offen. „Wir werden definitiv Kontakt mit der Liga aufnehmen“, kündigte Achim Schmitz noch am Sonntagabend an.