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ProA stellt Spielbetrieb wegen Corona ein

Basketball : Wegen Corona: ProA-Saison endet mit sofortiger Wirkung, Gladiators wollen sich heute äußern

Jetzt ist es offiziell: Die 2. Basketball-Bundesliga beendet die laufende Saison aufgrund der Corona-Krise vorzeitig. Die Römerstrom Gladiators Trier wollen sich im Laufe des Tages offiziell dazu äußern.

Nachdem bereits sämtliche Sportligen in den vergangenen Tagen ihre laufenden Saisons aufgrund der Corona-Krise beendet hatten, zieht nun auch die 2. Basketball-Bundesliga gleich. Die ProA beendet die Spielzeit 2019/20 mit sofortiger Wirkung. Das hat die Liga am Dienstag mitgeteilt.

„Die Gesundheit ist unser höchstes Gut und wir müssen dazu beitragen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus so gut es geht zu verlangsamen. Wir wollen keine Fans, Spieler und Mitarbeiter in Gefahr bringen. Zudem erlauben die Gegebenheiten bei den Vereinen vor Ort keinen fairen Wettkampf mehr. Deswegen sehen wir keine andere Möglichkeit, als den Spielbetrieb vorzeitig zu beenden. Wir sehen in absehbarer Zeit keine Möglichkeit den Spielbetrieb unter Berücksichtigung der Gesundheit, Wirtschaftlichkeit und gleichen Wettkampfbedingungen wieder aufzunehmen. Diese Entscheidung ist nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich eine sehr schwierige Situation für alle Beteiligen.“ so Geschäftsführer der 2. Basketball Bundesliga Christian Krings

Die Liga-Verantwortlichen hatten in der vergangenen Woche zunächst verkündet, den Spieltag am vergangenen Wochenende abzusagen und am gestrigen Montag dann über den weiteren Verlauf zu beraten.

Im Bezug auf die Auf-und Abstiegsregelung wurde entschieden, den derzeitigen Tabellenstand der ProA als Abschlusstabelle zu erklären. Somit erhalten. Der Erst- und Zweitplatzierte der ProA (Chemnitz und Bremerhaven) das sportliche Aufstiegsrecht in die 1. Bundesliga.

Aufgrund der vorzeitigen Beendigung der Saison wurde zudem beschlossen, so die Liga, dass kein Bundesligist aus der ProA in die ProB und kein Bundesligist aus der ProB in die Regionalliga absteigt.

„Die genauen Ligenstärken und Ligenzusammensetzungen für die ProA und ProB in der 2. Basketball Bundesliga können erst nach dem Lizenzierungsverfahren festgelegt werden.“

Bereits in der vergangenen Woche hatte Achim Schmitz, Geschäftsführer der Römerstrom Gladiators Trier, im TV von einer „existenzbedrohenden Situation“ gesprochen.

Der Club will sich am Dienstag zum weiteren Vorgehen äußern.