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Revanche geglückt: Gladiators Trier rupfen Feuervögel

2. Basketball-Bundesliga : Revanche geglückt: Gladiators rupfen Feuervögel

2. Basketball-Bundesliga: Trierer steigern sich nach schwachem Start und kämpfen sich zum Heimerfolg gegen Phoenix Hagen.

Gleich zweimal ist den Gladiators Trier am Sonntagabend Wiedergutmachung geglückt: Der Basketball-Zweitligist feierte durch das 83:75 gegen Phoenix Hagen nach zuletzt zwei Heimspielpleiten wieder einen Erfolg in der Arena und revanchierte sich für die herbe Hinspielniederlage bei den Feuervögeln (77:104).

Erinnerungen an das Desaster in Hagen kamen bei den Trierern in den Anfangsminuten auf. Hagen präsentierte sich zunächst wesentlich agiler und sehr treffsicher, spielte wie aus einem Guss. 22:10 führten die Westfalen in der sechsten Minute. Beeindruckend: Von den ersten sechs Dreier-Versuchen gelangen den Hagenern vier.

Dann fingen sich aber die Schützlinge von Trainer Marco van den Berg, der auf den an der Schulter verletzten Kalidou Diouf verzichten musste. Trier fightete sich in die Partie und holte Punkt um Punkt auf.

Führte der Gast am Ende des ersten Viertels noch 25:20, setzten die Hausherren ihren Aufwärtstrend in den zweiten zehn Minuten konsequent fort. Lohn dafür war die erstmalige Führung mit der Halbzeitsirene, als der spätere Topscorer Dan Monteroso mit einem Korbleger das 43:42 erzielte.

Im Rebounding zeigte Trier erneut seine Stärken, führte in dieser Statistik bereits zur Pause klar mit 29:15. Allen voran trumpfte hier mit Jonas Grof just der Ex-Hagener im Dress der Gladiators auf.

Der bärenstarke Monteroso legte kurz nach Wiederbeginn einen Dreier hinterher – und Trier lag mit 48:42 vorne. Bissiger, energischer und deshalb auch weiter stark im Rebounding: So gelang es den Moselanern, die Führung bis zum Ende des dritten Abschnitts noch leicht auszubauen (62:58).

Im finalen Viertel gelang es den Gladiators, Hagen auf Distanz zu halten. Der Kampf um jeden Zentimeter, um jeden Ball zahlte sich aus: Zur Schlusssirene hieß es 83:75 – ein Sieg, der gerade auf der bis zum Ende starken Reboundausbeute basierte. Hier hatte Trier gegenüber Hagen mit  55:30 die Nase vorne. Damit war auch die schwache Wurfquote von nur 38 Prozent wettgemacht.

Durch den sechsten Sieg im 13. Saisonspiel liegt Headcoach van den Berg mit seiner Mannschaft im Kampf um einen Playoff-Platz wieder aussichtsreich im Rennen. Mit gestärktem Selbstvertrauen soll es jetzt auch auswärts klappen. Gelegenheit dazu besteht bereits am Mittwoch, wenn ab 19.30 Uhr das Duell bei den Nürnberg Falcons auf dem Programm steht.

Spiel nach Vierteln: 20:25, 23:17, 19:16, 21:17 

Punkteverteilung Trier: Monteroso (27), Grün (15), Adams (10), Freeman (12), Grof (9), Hennen (8), Smit (2), Almstedt 

Beste Werfer Hagen: Spohr (17), Haney (17), Bishop (13)