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Römerstrom Gladiators Truer reisen zu den Karlsruhe Lions

Basketball : Wiley-Einsatz fraglich: Gladiators reisen nach Karlsruhe

Mit der Partie gegen Karlsruhe beginnen für die Moselaner „richtungsweisende“ Spiele. Der Vorbericht zur Partie.

Keine Zeit zum Durchschnaufen für die Römerstrom Gladiators Trier. Nach der 72:82-Niederlage gegen die Kirchheim Knights am Samstagabend (der TV berichtete) stehen diese Woche wieder zwei Spiele in der 2. Basketball-Bundesliga an. Den Auftakt macht das Auswärtsspiel bei den Karlsruhe Lions am heutigen Mittwoch (ab 19.30 Uhr, live bei sportdeutschland.tv) bevor die Moselaner am Samstagabend die Artland Dragons empfangen. Beide Spiele stehen ganz im Zeichen des Kampfes um die Playoffs. Konzentrieren wir uns hier jedoch auf die Auswärtspartie in Karlsruhe.

Die Ausgangssituation: Nach den beiden überzeugenden Siegen gegen Paderborn und den Tabellenführer aus Jena in der Vorwoche sah es gut aus, dass die Gladiators nun ihre Konstanz gefunden haben könnten – pünktlich zum Kampf um Platz acht, der für die Teilnahme an den Playoffs berechtigt. Doch mit der Niederlage gegen Kirchheim folgte ein Dämpfer. „Uns hat einfach die richtige Mentalität gefehlt. Wir waren zu soft“, monierte Gladiators-Headcoach Marco van den Berg. Damit stehen die Trierer Korbjäger weiterhin auf Platz neun und dürften damit nach aktuellem Stand nicht an den Playoffs teilnehmen. „Die kommenden drei Spiele sind natürlich richtungsweisend für das Saisonziel Playoffs“, so der Coach weiter. Sieben Partien stehen in der Hauptrunde noch aus.

Der Gegner: Die Karlsruhe Lions könnten durch einen Sieg zu Trier aufschließen und stehen aktuell bei neun Siegen und 12 Niederlagen aus 21 Partien – ein Erfolg weniger als die Gladiators. Am Wochenende verloren die Lions mit 77:78 in letzter Sekunde gegen Phoenix Hagen.

Das Personal: Fraglich ist auf Trierer Seite Center Austin Wiley, der vor der Partie gegen Kirchheim kurzfristig passen musste. „Er gibt uns natürlich defensiv auch nochmal eine ganz andere Dimension“, bewertet Coach Marco van den Berg seinen Schützling, dessen Einsatz nach Aussage des Vereins noch nicht sicher ist.

Der Schlüssel zum Erfolg: Der Gladiators-Coach sagt dazu: „Wir müssen zu unserer Art und Weise des Kampfes zurückfinden und wieder in unseren Rhythmus kommen. Noch haben wir alles in eigener Hand, das ist sehr wichtig, aber wir müssen wieder zu unserem Fundament aus Toughness und Rebounding finden um unser Spiel durchzusetzen.“