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Trierer Zweitliga-Basketballer geben weitere Abgänge bekannt

Doppelter Abschied : Diese zwei Gladiators-Spieler zieht‘s zur Konkurrenz

Aus unterschiedlichen Gründen zieht es Jonas Grof und Enosch Wolf von den Gladiators zu zwei Pro-A-Konkurrenten.

Bei den Gladiators steht im Sommer ein Umbruch an - das stand schon kurz nach dem Aus im Playoff-Viertelfinale fest. Nach den Abgängen von Jonas Niedermanner, Kapitän Thomas Grün, Derrick Gordon und Radoslav Pekovic gab der Club nun zwei weitere Abschiede bekannt.

So verlässt „Big Man“ Enosch Wolf (31) nach einem Jahr an der Mosel die Gladiators. Er wechselt zum Liga-Konkurrenten Rasta Vechta. Und auch ein weiterer gestandener deutscher Zweitliga-Spieler wechselt innerhalb der Liga: Den variabel einsetzbaren Jonas Grof zieht es nach zwei Jahren in Trier in die Nähe seiner Heimat Hagen - er spielt künftig für Bochum in der Pro A. Er verlängerte seinen auslaufenden Vertrag bei den Gladiatoren nicht. Grof war einer der wenigen, die verletzungsfrei durch die Saison kamen - er absolvierte in der vergangenen Saison alle 36 Pflichtspiele. Durchschnittlich stand er dabei 28 Minuten auf dem Feld und erzielte 7,3 Punkte. „Ich bin super dankbar für die zwei tollen Jahre, die ich in Trier hatte. Die Entscheidung ist mir absolut nicht leichtgefallen, ich hätte gerne weiter unter Pascal für diesen tollen Club gespielt“, sagt Grof, den es aus familiären Gründen zurück in die Nähe seiner Heimat zieht. Enosch Wolf kam in Trier in 25 Partien zum Einsatz, zu Beginn fiel er lange wegen einer Gehirnerschütterung aus. Der 2,15-Meter-Mann brachte es in 20 Minuten auf knapp zehn Punkte im Schnitt. Laut Gladiators-Pressemitteilung zog der Club die Option auf eine Vertragsauflösung bei Wolf – und ermöglichen so seinen Wechsel zu RASTA Vechta. „Ich bin dem Verein sehr dankbar für das Vertrauen, was in mich gesetzt wurde“, wird Wolf zitiert. „Dass die Ausstiegsoption vom Verein gezogen wurde ist natürlich schade. Vor dem Hintergrund, dass Pascal kommende Saison einen anderen Basketball spielen möchte, aber vollkommen verständlich für mich. So freue ich mich auf eine neue Herausforderung in Vechta und auf die Rückkehr nach Trier – auch wenn es dann im gegnerischen Team sein wird“, sagt Wolf.

„Wir sind beiden Spielern sehr dankbar für das, was sie in ihrer Zeit bei uns geleistet haben. Jonas hatte zwei gute Saisons bei uns und hat im letzten Jahr nochmal einen großen Schritt in seiner Entwicklung gemacht. Wir wussten, dass es für ihn privat nicht so leicht ist und haben volles Verständnis für seine Entscheidung. Auch Enosch hat ein gutes Jahr gehabt, obwohl er zu Beginn der Saison lange aussetzen musste. Hier haben wir uns dazu entschieden jungen Spielern, wie zum Beispiel Jonathan Almstedt, eine größere Chance einzuräumen und einen etwas anderen Basketball zu spielen“, sagt Headcoach Pascal Heinrichs.