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Vier Siege in Serie: Wie die Gladiators Trier auch Schwenningen schlagen wollen

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Im letzten Spiel vor Weihnachten gastierten die Römerstrom Gladiators Trier am Samstagabend bei Aufsteiger Panthers Schwenningen (20 Uhr/www.airtango.live). Das Team von Trainer Christian Held will den fünften Sieg in Serie – doch ein Leistungsträger droht auszufallen.

Von Weihnachtsstimmung ist bei Christian Held am Freitag noch nicht viel zu spüren. „Ich bin froh, dass meine Frau die meisten Vorbereitungen übernimmt“, gesteht der Cheftrainer der Römerstrom Gladiators Trier. Denn bevor’s für Held und sein Team um Geschenke und Braten geht, geht’s heute noch mal um Punkte und Rebounds: Gewinnt Trier das Spiel bei Aufsteiger Panthers Schwenningen (20 Uhr/www.airtango.live), wäre das der fünfte Erfolg in Serie – und gleichzeitig ein richtig dickes Weihnachtspräsent.

Doch Christian Held warnt vor dem Aufsteiger aus der Schwarzwaldstadt: „Es ist unangenehm, gegen Schwenningen zu spielen. Sie sind sehr frei in ihren Entscheidungen, jede Verteidigung, jeder Angriff sieht ein wenig anders aus. Außerdem haben sie nun noch einen neuen Aufbauspieler verpflichtet – wir treffen dort auf viel Unbekanntes.“ Der von Held angesprochene Neuzugang heißt  Drew Brandon, spielte zuletzt in Polens erster Liga und war zuvor auch schon mal für Leverkusen in der ProA aktiv. Gegen Trier gibt der 28-Jährige wohl sein Debüt. Bereits Ende November hatte Schwenningen zudem den Kroaten Ivan Mikulic nachverpflichtet.

Nach vier Siegen und zehn Niederlagen liegen die Panthers derzeit auf Rang 13 – deutlich zu wenig für den südlichsten ProA-Standort. Denn das Team von Trainer Alen Velcic ist mit dem ambitionierten Ziel „Playoff-Teilnahme“ in die Saison gestartet.

Die Gladiatoren reisen dagegen mit viel Selbstbewusstsein in die Stadt am Neckar. Nach den Erfolgen gegen Leverkusen, Quakenbrück, Jena und Tübingen ist das Held-Team mittlerweile auf Rang sechs geklettert. Besonders beeindruckend in den vergangenen Wochen: Der hohe Defensiv-Druck, den die Mannschaft über das gesamte Feld ausübte, die Gegner damit immer wieder aus dem Konzept bringen konnte. Gelingt das in Schwenningen erneut, dürfte es was werden mit dem Erfolg bei einem Gegner, der sich offensiv gerne mal in Einzelaktionen verliert.

Äußerst fraglich ist derweil ein Einsatz von Kevin Smit. Der 28-Jährige hat sich im Tübingen-Spiel an der Schulter verletzt.

Übrigens: Auch nach dem Spiel bei den Panthers steht Weihnachten für die Gladiatoren noch nicht ganz vor der Tür. „Wir trainieren an Heiligabend noch einmal vormittags“, erzählt Christian Held. „Am 1. Weihnachtstag haben die Jungs dann frei.“ Doch danach geht’s schon wieder weiter. Denn bereits am 28. Dezember gastiert Paderborn in der Arena Trier.