Henrik Rödl hört als TBB-Coach auf - Verein sucht neuen Namen

Henrik Rödl hört als TBB-Coach auf - Verein sucht neuen Namen

Nach fünf Jahren bei der TBB Trier hört Henrik Rödl an der Mosel auf. Das hat der 46-Jährige auf einer Pressekonferenz am Montagabend bekanntgegeben. Sein Nachfolger soll im Laufe der kommenden zwei Wochen präsentiert werden.

Jetzt steht es fest: Henrik Rödl hört als Trainer in Trier auf. Der bisherige Trainer der TBB Trier wird die neu gegründete Trierer Ballsportbewegung (UG) nicht als Coach in der Pro A (der zweiten Bundesliga) betreuen. Das hat der Verein auf einer Pressekonferenz am Montagabend in der Arena Trier bekanntgegeben.

"In der Bundesliga wäre Henrik weiter unser Trainer geblieben", erklärte Arena-Chef und Sportbeirat Wolfgang Esser vor gut 100 Fans in der Arena. "Ich hatte die Hoffnung, dass er sich das noch mal überlegt, aber Pro-A-Trainer geht für ihn definitiv nicht."

Henrik Rödl war bei der Pressekonferenz nicht anwesend. Er trainierte mit dem A-2-Nationalteam, mit dem er am kommenden Samstag in Trier auf Russland trifft. Erst nach Ende der Pressekonferenz stieß der 46-Jährige dazu.

Rödl erklärte: "Ich hatte hier eine tolle Zeit, ich werde das niemals vergessen, aber ich kann es mir nicht vorstellen als Trainer in die Pro A zu gehen." Das, so Rödl, sei für ihn von Anfang an nicht infrage gekommen. "Wären wir in der BBL geblieben, wäre ich sehr gerne als Trainer geblieben."

Doch Rödl verlässt den Verein nicht ganz. So erklärte Wolfgang Esser: "Er wird dem Verein in der kommenden Saison als Berater zur Verfügung stehen. Er wohnt auch weiterhin in der Stadt." In dieser Funktion werde er die Ballsportbewegung auch in der anstehenden Trainerfrage beraten. "Wir hoffen", erklärte Wolfgang Esser, "dass wir in den nächsten 14 Tagen einen Nachfolger präsentieren können." Namen nannten die Vereinsverantwortlichen gestern nicht.

In Sachen Sponsoren-Akquise sei der Verein derzeit "auf einem guten Weg", erklärte Interim-Geschäftsführer Ronny Höpfner. Bis zum 30. Juni müssen 60 Prozent der Sponsoringeinnahmen, die bisher vornehmlich als Absichtserklärungen vorliegen, mittels gültiger Verträge abgedeckt sein. "Diese Frist werden wir einhalten", betonte Höpfner.

Fest steht nun auch: Die Ballsportbewegung bewirbt sich nicht um eine Wildcard für die Basketball Bundesliga - das hatte der Verein bis zuletzt nicht ausgeschlossen.

Ebenfalls bekannt wurde am Montag, dass der Verein in der kommenden Saison unter neuem Namen und mit neuem Logo antreten wird. Beides soll gemeinsam mit den Fans gestaltet und bei der nächsten Informationsveranstaltung in zwei Wochen vorgestellt werden.