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Mehrere Tausend Zugriffe pro Spiel

Mehrere Tausend Zugriffe pro Spiel

Immer mehr Spiele der Basketball-Bundesliga können kostenlos im Internet angeschaut werden. Zu den erfolgreichsten Produktionen zählen die Livestreams der TBB Trier, die vom Dienstleister basketball-stream.de in Eigenregie umgesetzt werden.

Trier. Das fünfzehnköpfige Team von basketball-stream.de um den Redaktionsleiter und Moderator Chris Schmidt sowie den technischen Leiter David Vilter hat in der abgelaufenen Bundesliga-Saison insgesamt 21 Spiele (13 Heim- und acht Auswärtsspiele) der TBB Trier sowie zehn Ausgaben des einstündigen Basketballmagazins Inside mit Höhepunkten der BBL ausgestrahlt. Der Aufwand hat sich nach Angaben der Produzenten ausgezahlt. Die Videos und Streams seien insgesamt mehr als 350 000 Mal auf verschiedenen Plattformen abgerufen worden. Die Spiel-Übertragungen aus der Arena Trier hätten im Schnitt rund 6 500 Zugriffe verzeichnet. "Dass wir mit unserem Bewegtbildangebot eine solch positive Resonanz erfahren, hätten wir nicht gedacht", sagt Schmidt.
"Wenn man bedenkt, dass vor den unterschiedlichen Endgeräten oft mehrere Basketballbegeisterte mitfiebern, können wir guten Gewissens von rund 10 000 Zuschauern pro Live-Übertragung ausgehen", ergänzt Vilter.
Die Anschub-Finanzierung für die Live-Produktionen war erst nach Saisonbeginn durch Crowdfunding (Schwarmfinanzierung) zustande gekommen. Innerhalb von sieben Wochen hatten Basketballfans aus ganz Deutschland und Sponsoren insgesamt mehr als 40 000 Euro in das Projekt investiert.
Ob das Team von basketball-stream.de auch in der nächsten Saison live aus der Basketball Bundesliga berichten wird, ist noch unklar. "Das hängt maßgeblich von den Verhandlungen der Liga über die Bildrechte und von der Vermarktung unserer Produkte ab", erläutert Schmidt. red