1. Sport
  2. Basketball

Nach vier Niederlagen am Stück - Tony Canty: "Ich bin frustriert"

Nach vier Niederlagen am Stück - Tony Canty: "Ich bin frustriert"

Die Situation ist ernst: Die vier letzten Saisonspiele hat die TBB verloren. Das Team rutscht immer weiter ab. Aufbauspieler Tony Canty gesteht, er sei "richtig frustriert". Gegen Bayreuth am Samstag soll nun die Wende her.

Trier. Die Bilanz ist ernüchternd: Die letzten vier Saisonspiele hat die TBB verloren. Der negative Höhepunkt war das äußerst schwache Auftreten der Rödl-Jungs bei der Auswärtsniederlage am Sonntag bei den Skyliners Frankfurt (57:65). Unverständlich, warum das Team nach gutem Start und der schnellen Führung im ersten Viertel im weiteren Spielverlauf gegen stark ersatzgeschwächte Hessen derart kopflos und nervös agierte.
20 Ballverluste leisteten sich die Moselstädter, zudem gewährten sie den Skyliners zwölf Offensivrebounds. "Damit gewinnst du kein Spiel, diese Zahlen sind der Grund, warum wir verloren haben, das müssen wir dringend abstellen", sagt TBB-Aufbau Tony Canty am Tag danach.
Er sei "richtig frustriert", gibt er zu. "Wir wissen, in welcher Lage wir uns befinden." Frankfurt sei ganz sicher keine Übermannschaft, "wir hätten die schlagen müssen".
Unsicherheit durch die deutliche Niederlage gegen Alba Berlin aus der Vorwoche wolle er nicht als Ausrede gelten lassen. "Es liegt nicht am mangelnden Selbstvertrauen, wir wollen alle, und wir trainieren wie die Wahnsinnigen." Es stimme im Team: "Es gibt keine Ego-Zocker bei uns, wir wollen zusammen gewinnen und gemeinsam aus dieser Situation herauskommen."
Das Team brauche einen Sieg, um den negativen Lauf zu stoppen. "Wir werden alles dafür tun, um die Wende gegen Bayreuth zu schaffen. Der Sieg vor unseren eigenen Fans wäre so wichtig für uns." Auch TBB-Vorstand Sascha Beitzel erwartet gegen Bayreuth am Samstag (20.30 Uhr/Arena) "ein klares Zeichen" des Teams. Mit der Leistung am Main sei er nicht zufrieden gewesen. "Die jetzige Situation ist nicht schön. Aber wir sollten auch nichts dramatisieren." Er sei von der Qualität der Spieler überzeugt. "Ich kann verstehen, dass die Fans enttäuscht sind, das bin ich auch. Aber es bringt nichts, alles schlechtzureden." Das Team werde gegen Bayreuth ein anderes Gesicht zeigen. "Wir brauchen die Unterstützung der Fans jetzt umso mehr, dann kommen wir aus dieser Situation auch wieder raus", so Beitzel. mfr