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Nächster Berliner für die TBB: Rödl holt Seiferth

Nächster Berliner für die TBB: Rödl holt Seiferth

Die Trierer Basketballer vermelden den ersten Neuzugang. Mit Andreas Seiferth, der einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben hat, verfolgt die TBB konsequent die eingeschlagene Linie, verstärkt auf junge deutsche Spieler zu setzen.

Trier/Kienbaum. Mit dem bisher für Alba Berlin auflaufenden Andreas Seiferth hat Headcoach Henrik Rödl "ein Riesentalent" geholt, der in der vergangenen Saison seine erste Duftmarken gesetzt hat. Der 22-Jährige, der derzeit gemeinsam mit seinen zukünftigen Mitspielern Maik Zirbes und Oskar Faßler am A-2-Lehrgang in der Sportschule Kienbaum teilnimmt, gehörte zwar dem erweiterten Bundesliga-Kader der "Albatrosse" an, spielte aber überwiegend für die Nachwuchsmannschaft in der Pro B. Seine Leistungen in der 2. Liga sind allerdings beeindruckend. Mit rund 15 Punkten und 10 Rebounds im Saisonschnitt holte sich der 209 cm große Linkshänder die Auszeichnung zum Spieler der Saison. Sein zukünftiger Coach ist gleichzeitig sein ehemaliger. Und Rödl kennt Seiferth sehr genau. "Ich habe insgesamt drei Jahre mit Andreas gearbeitet", sagt Rödl, "ich weiß, dass in ihm noch eine Menge Potenzial steckt. Und das wollen wir gemeinsam mit ihm und der Mannschaft herauskitzeln." Die Statistiken, die Seiferth abgeliefert hat, auch wenn es "nur" die PRO B war, sind beeindruckend, sagen aber wenig über die Fähigkeiten des Youngsters aus. Rödl kann Abhilfe schaffen: "Andreas hat gezeigt, dass er auf gutem Niveau Basketball spielen kann. Er verfügt über große Beweglichkeit, einen guten Wurf und auch eine gute Fußarbeit." Aus dem Neuzugang und Maik Zirbes könnte eine starkes deutsches Centerduo entstehen, denn Rödl sieht Seiferth "auf lange Sicht als Brettcenter". Der Wechsel wird Seiferth leicht gemacht, "denn erstens kenne ich einige meiner neuen Teammitglieder und Philipp Zwiener hat mir die Stadt schon ein wenig näher gebracht. "Ich werde, wie die anderen Jungs, sehr viel Spaß am Training haben und hart an mir arbeiten", verspricht der Schlaks, der vielleicht sogar erst verspätet eintreffen wird, wenn er mit Zirbes und Faßler zur Universiade nach China (6. bis 24. August) reisen sollte. Nach der aktuellen Team-Zusammenstellung dürfte die Uhr für Center-Oldie George Evans, der drei Jahre in Trier spielte, abgelaufen sein. wir