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Neue Luxemburger Agentur soll TBB Trier Sponsoren bescheren

Neue Luxemburger Agentur soll TBB Trier Sponsoren bescheren

Die erste große Hauptversammlung der Treveri Basketball AG ist für den Aufsichtsratsvorsitzenden Ralph Moog zugleich die letzte in Führungsposition. Er wird heute um 10 Uhr den Aktionären die Bilanz vorstellen: 99 000 Euro steuerlich relevantes Minus aus der Saison 2010/11 (bis 30. Juni 2011).

Dazu gibt\'s die Prognose, dass die TBB in der aktuellen Saison dank leicht erhöhter Sponsoren-Einnahmen und wohl auch Zuschauerzahlen null auf null aus der Saison gehen werde. Moogs persönliche Bilanz fällt nach über zwei Jahren in offizieller Funktion bei der TBB positiv aus: "Ich bin mit dem, was wir erreicht haben, sehr zufrieden. Das Konzept hat sich bewährt, Trier stellt im Basketball wieder was dar." Ohne das neue Konzept, so fügt Moog hinzu, wäre Trier schon vor zwei Jahren von der BBL-Landkarte verschwunden. Mittlerweile sei der Ruf wieder so gut, dass man theoretisch sogar auf eine "Wildcard" hoffen könne. Auch wenn Moog vom sportlichen Klassenerhalt überzeugt ist. Wer seinen Platz im Aufsichtsrat übernehmen wird, ist noch offen (es gibt mindestens zwei Kandidaten). Moog hat aber gestern bei einer Pressekonferenz schon die weitere strukturelle Richtung vorgegeben. Die TBB wird ihre Sponsoren über eine in der Gründung befindliche externe Marketing-Agentur in Luxemburg akquirieren und betreuen. Die Initiative geht auf Moog zurück, der auch - in welcher Form ist unklar - an der Firma beteiligt sein wird.
"Die Agentur ist für uns die beste Lösung", sagt Vorstand Sascha Beitzel. Die TBB übergebe ein Mandat an die noch namenlose Agentur, die dann auf Provisionsbasis Sponsoren akquirieren und betreuen soll. Und das nicht nur für die TBB, sondern für interessierte Clubs in ähnlicher Situation, Moog nennt aber noch keine Namen. Es wurde aber unter anderem mit Fußball-Regionalligist Eintracht Trier Kontakt aufgenommen. Eintracht-Aufsichtsratsmitglied Alexander Bergweiler bestätigt: "Wir werden uns nächste Woche treffen. Vielleicht lassen sich Synergien nutzen." AF